Startschuss erfolgt: Face ID kann ab sofort repariert werden, iPhone muss nicht mehr getauscht werden
Kürzlich wurde bekannt, dass eine defekte TrueDepth-Kamera künftig ausgetauscht werden kann, sodass der iPhone-Austausch entfällt. Gut eine Woche später ist es jetzt so weit: Ab sofort werden defekte Face ID-Module durch neue ersetzt.

Wenn Face ID am iPhone nicht mehr funktioniert und man nicht auf die Gesichtserkennung verzichten will, ist der Gang zum Apple Support oder einen autorisierten Servicepartner unumgänglich. In so einem Fall wurde bisher das ganze iPhone getauscht, da eine Reparatur des TrueDepth-Kamerasystems, das alle für Face ID notwendigen Sensoren und Kameras enthält, nicht möglich war.
Das hat sich mit dem heutigen Tag geändert. Wie MacRumors berichtet, wurde der Redaktion ein weiteres internes Memo zugespielt. Aus dem Schreiben geht hervor: Apple hat damit begonnen, das neue Ersatzteil an die Apple Stores und andere Dienstleister zu versenden. Es sollte also nur noch ein paar Tage dauern, bis diese bei den Empfängern ankommen und die Reparaturen dann nicht nur deutlich günstiger werden, sondern auch nachhaltiger, was die Umwelt betrifft.
Nicht für das iPhone X
Aus bisher unbekannten Gründen gilt die neue Reparaturanweisung nur für iPhones ab dem iPhone XS und neuer. Das iPhone X, also das erste iPhone mit Face ID aus dem Jahr 2017, muss bei einem Defekt von Face ID weiterhin komplett getauscht werden. Zudem gibt es Einschränkungen, in welchen Ländern der neue Service verfügbar ist.
In dem Memo werden folgende Länder vorerst noch ausgenommen: Argentinien, Barbados, Bermuda, Brasilien, Bolivien, Chile, Kolumbien, Costa Rica, Dominikanische Republik, Ecuador, El Salvador, Guatemala, Honduras, Mexiko, Panama, Paraguay, Peru, Trinidad Tobago, Uruguay und Venezuela. Ob und wann die neue Reparaturoption dort angeboten wird, ist bisher unbekannt.
Gleiches gilt auch für den Preis, der für den Austausch der Face ID-Komponente fällig wird. Dieser ist abhängig davon, wo man sein iPhone reparieren lässt. Unterschiede gibt es zudem bei der Region und natürlich beim Gerätetyp.
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