Synaptics stellt Fingerabdrucksensor vor, der durch Glas funktioniert und auch nasse Finger scannen kann
Laut Gerüchten werde Apple bei den kommende iPhones auf den herkömmlichen Homebutton und den Fingerabdrucksensor verzichten und beide in das Display oder zumindest das Frontglas integrieren. Nun hat das Unternehmen Synaptics ein passendes Patent vorgestellt, welches durch ein Glas funktioniert und sogar mit nassen Finger zurecht kommt.
Zum iPhone 8 existieren schon seit Monaten jede Menge an Gerüchten. Eines davon sagt ein randloses Display und einen integrierten Homebutton voraus. Der Homebutton wiederum besteht bekanntlich nicht nur aus dem Taster oder bei den aktuellen iPhones aus einer druckempfindlichen Fläche, sondern bekanntlich auch aus einem Fingerabdrucksensor. Wenn Apple also den physikalischen Homebutton ersetzen will, müssen beide Funktionieren irgendwie unter das Glas gepackt werden.
Das erste ist technisch gesehen vergleichsweise trivial, das Scannen des Fingerabdruckes ist dagegen schon schwieriger. Das Unternehmen Synaptics hat nun einen Fingerabdrucksensor vorgestellt, der mit einer Glasdicke von bis zu einem Millimeter zurechtkommt und damit nun nicht mehr extra ausgeführt werden muss, wie Macrumors berichtet.
Der zweite große Vorteil ist, dass auch nasse Finger zuverlässig gescannt werden können. Apples Fingerabdrucksensor arbeitet kapazitiv, misst also die elektrische Ladung der Fingeroberfläche im Bezug zum Metallring. Wasser "verwischt" diese Information, wodurch kapazitive Fingerabdrucksensor Probleme mit zu feuchter Haut haben. Der Fingerabdrucksensor von Synaptics arbeitet hingegen optisch und umgeht damit diese Probleme.
Ob Apple aber auch auf die Technik dieses Herstellers setzen wird, steht natürlich in den Sternen. Im Mai dieses Jahres veröffentlichte Apple ein Patent, welches sich mit genau dieser Thematik beschäftigt. Es wurden verschiedene Fingerabdruck-Technologien diskutiert, darunter die kapazitive und optische.
Das Apple-Patent selbst schlägt dann aber letztendlich eine Ultraschall-Technologie vor. Diese funktioniert auch durch das Glas eines Displays hindurch und erlaubt dank der kleinen Wellenlänge von Ultraschall auch die Erfassung von kleinen Strukturen wie bei einem Fingerabdruck.
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