Thunderbolt Display: Angeblich keine externen Displays mehr von Apple geplant
Laut einem Techblogger hat Apple bestätigt, dass sich das Unternehmen aus dem Geschäft mit externen Displays zurückzieht. Das würde sehr gut dazu passen, dass Apple auf der letzten Keynote einen Monitor von LG vorgestellt und empfohlen hat. Für die Zukunft würde es bedeuten, dass es keine Thunderbolt Displays mehr geben wird.
Diesen Sommer erwartete die Apple-Gerüchteküche neue Thunderbolt Displays zur WWDC-Keynote im Juni. Darauf deuteten knapper werdende Lagerbestände, was typisch für den Zeitraum vor der Einführung neuer Modelle ist. Jedoch kam es bekanntlich anders, Apple hat bis jetzt keine neuen Modelle vorstellt sondern verkauft noch die Restbestände des alten Modells.
Stattdessen hat jedoch Apple auf der letzten Keynote kein hauseigenes Thunderbolt Display vorgestellt, sondern das LG Ultrafine Display mit 27" und 5K-Auflösung, siehe Foto oben. Dieses wurde auch von Apple auf der Keynote als passend für die neuen MacBook Pro präsentiert, was man auch als indirekten Hinweis darauf ansehen kann, dass in absehbarer Zeit keine hauseigenen externen Displays geplant sind. Die Annahme ist nun fast Gewissheit, da ein Techblogger von The Verge berichtet, dass Apple sogar die Sparte der externe Displays komplett einstellen will.
Wie Nilay Patel von The Verge angibt, habe Apple angegeben, dass sich das Unternehmen aus dem Geschäft der externen Displays zurückziehen werde. Auch wenn The Verge als sehr zuverlässig gilt, muss angemerkt werden, dass Apple selbst noch keine offizielle Stellungsnahme über die Fortführung dieser Produktsparte abgegeben hat. Das Ultrafine Display von LG gibt es wiederum in 4K und den erwähnten 5K-Auflösung. Die 4K-Version mit 21,5" kostet im Apple Store 749 €, während die große Version mit 27" und 5K 1.399 € kostet.
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