Updates für macOS schließen "sudo"-Sicherheitslücke
Vor Kurzem wurde bekannt, dass potenzielle Angreifer unter macOS die "sudo"-Sicherheitslücke ausnutzen könnten. Mit den aktuellen Updates macOS Big Sur 11.2, macOS Catalina 10.15.7 und macOS Mojave 10.14.6 wurde der Bug nun behoben.

Bei der "sudo"-Sicherheitslücke handelt es sich um einen Bug, mit dem sich in der Theorie ein Angreifer Root-Zugriff auf einem System verschaffen und im schlimmsten Fall Daten abgreifen kann. Bisher ist kein Fall bekannt, wo ein Mac-Nutzer über den "sudo"-Bug zu Schaden gekommen ist. Dennoch fühlt man sich wohler, wenn einmal bekannt gewordene Lücken im System so schnell wie möglich gestopft werden.
Mit den Updates für den Mac, die Apple am Dienstag veröffentlicht hat, gehört das Aushebeln des Systems nun der Vergangenheit an. Der Konzern hat die Sicherheitslücke in allen Betriebssystem-Versionen für den Mac der letzten zweieinhalb Jahre gefixt.
Folgende Versionen von macOS enthalten laut dem zugehörigen Support-Dokument das Bugfix:
- macOS Big Sur 11.2
- macOS Catalina 10.15.7
- macOS Mojave 10.14.6
Apple hat in den drei Updates "sudo" auf die Versionsnummer 1.9.5p2 aktualisiert und Angreifern damit die Möglichkeit genommen, das System auszuhebeln. Ob ein entsprechender Fix auch für ältere macOS-Systeme wie zum Beispiel Sierra, High Sierra, El Capitan oder Yosemite zur Verfügung gestellt wird, ist aktuell noch nicht bekannt.
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