Versteckter Entwicklermodus für die AirTags bietet viele Zusatzinformationen
Die Ortung eines AirTags liefert eigentlich bereits alle Informationen, die man dazu benötigt. Ein Nutzer hat nun aber durch Zufall eine Art Entwicklermodus entdeckt, in dem es noch mehr Informationen und verstellbare Parameter gibt.

Die AirTags arbeiten nicht nur mit Hilfe von Bluetooth, sondern auch mit Ultrabreitband, welches die Ortung eines Gerätes in unmittelbarer Nähe erlaubt. Zentimetergenau wird angezeigt, wo es sich in diesem Moment befindet. Ein AirTag-Besitzer hat nun per Zufall einen geheimen Modus innerhalb der "Wo ist"-App entdeckt, der viele versteckte Informationen sichtbar macht und in dem sogar Parameter angepasst werden können.
Fünfmaliges Klicken offenbart geheimen Entwickler-Modus
Wenn die "Wo ist?"-App einen AirTag in dem Modus Ultrabreitband sucht, geschieht dies mit Hilfe der Kameranutzung, erweiterter Realität, haptischen Signalen und Tönen. Auf dem Display eines iPhone erscheint ein Kreis, gefüllt mit weißen und grauen Punkten. Zusätzlich taucht eine Entfernungsangabe zu dem gesuchten AirTag auf. Das iPhone weist mit Tönen darauf hin, aus welcher Richtung das Signal stammt. Diese Funktionen sind für jeden sichtbar, der sich mit Hilfe der App auf die Suche nach seinem synchronisierten AirTag macht. Es gibt aber scheinbar noch weitere Funktionen und Informationen, die versteckt wurden und an die man nur mit der Hilfe eines Tricks gelangt: Wenn man fünfmal seinen Namen antippt, öffnet sich ein neuer Modus, welcher vermutlich als Entwicklermodus oder Debug-Modus gedacht war.
Ein Nutzer stieß per Zufall darauf, weil sich sein AirTag nicht mit seinem iPhone verbinden wollte. Obwohl er das Problem beheben konnte, funktionierte "Wo ist?" nicht wie erwartet, da das Verbindungssignal schwach war. Der Nutzer tippte daraufhin ziellos auf seinem Bildschirm herum. Nachdem er fünfmal hintereinander seinen Namen erwischt hatte, öffnete sich plötzlich der Modus.
Innerhalb des Modus lassen sich nicht nur Informationen einsehen, sondern auch selbst Einstellungen vornehmen. Sowohl der Beschleunigungssensor, als auch das Gyroskop des AirTags werden exakt aufgeschlüsselt. Prozentangaben werden sichtbar. Die Anzahl der Punkte innerhalb des Kreises lässt sich verändern. Aber auch diverse technische Parameter lassen sich anpassen, die mit Sicherheit nicht für den Laien gedacht sind, da sie sich lediglich mit Buchstaben abkürzen und nirgendwo erklärt werden.
Dementsprechend empfiehlt es sich nicht, den Modus auszutesten und Parameter zu verändern. Neugierige Nutzer berichten bereits vereinzelt davon, dass die AirTags nach dem Verstellen nicht mehr so funktioniert haben, wie sie es sollten. Warum sich auf den Modus zugreifen lässt, ist unbekannt. Entweder, Apple hat vergessen, ihn zu entfernen, oder er wurde absichtlich belassen, dafür aber versteckt. Die Entdeckung war immerhin ein bloßer Zufall.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Sonstiges.

AirTags der 1. Generation: 4er-Pack bei Amazon für 69,99 Euro
Das 4er-Pack der ersten AirTag-Generation ist bei Amazon auf 69,99 Euro reduziert — ein Rabatt von 41 Prozent. Ein guter Zeitpunkt, um Schlüssel, Gepäck und Co. nachzurüsten.

Apple plant Kamera-Anhänger und Smart-Brille
Apple arbeitet an einem innovativen Wearable in der Größe eines AirTags sowie einer neuen Smart-Brille. Beide Geräte sollen eng mit dem iPhone und KI-Funktionen vernetzt sein.

AirTag 2: Was könnte uns bei der nächsten Generation erwarten?
Fast vier Jahre ist es her, dass Apple das AirTag, sein beliebtes Objektverfolgungs-Gadget, vorgestellt hat. Seit der Markteinführung hat Apple zwar regelmäßig neue Software-Funktionen veröffentlicht, doch die Hardware des Trackers blieb unverändert.

Die Polizei in Colorado verteilt kostenlos AirTags, um Autodiebstähle zu verhindern
Mit den AirTags können verloren gegangene oder gestohlene Gegenstände aufgespürt werden. Von der Polizei in Colorado gibt es die Apple-Tracker jetzt kostenlos, um Diebstähle von Fahrzeugen zu verhindern.

AirTags der 2. Generation kommen angeblich ohne Akku
Irgendwann im Lauf des kommenden Jahres wird Apple die AirTags der zweiten Generation vorstellen. Die Frage, ob diese mit einem integrierten Akku ausgestattet werden, beantwortet der Bloomberg-Redakteur Mark Gurman.

Die AirTags im 4er-Pack derzeit für 89 Euro bei Amazon
Während der Black Friday Woche ist bei Amazon das 4er-Pack AirTags für 89 Euro zu haben. Im Online Store von Apple wird das Set für 129 Euro verkauft.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.