VoIP: Apple wird auf 2,8 Milliarden Dollar verklagt
Apple sieht sich einer neuen und diesmal Milliarden schweren Patentrechtsklage gegenüber, die sich um VoIP-Patente des Unternehmens VoIP-Pal dreht. Auf den iPhones, iPads und Macs sollen die beiden Programme FaceTime und iMessage zahlreiche Patente des Unternehmens verletzten und durch eine Hochrechnung von Apples Gewinnen mit den Geräten kommt diese hohe Summe zustande.
Immer wieder sieht sich Apple Klagen ausgesetzt, wobei die meisten in die beiden Kategorien Patentrechtsklagen anderer Unternehmen und Klagen seitens Nutzern und Mitarbeitern oder ehemaligen Mitarbeitern fallen. Im Februar dieses Jahres ist dabei auf Apple ein neuer Rechtsstreit dazugekommen, der zur ersten Kategorie gehört, also einen angeblichen Patentverstoß durch Apple zum Inhalt hat. Kläger ist Immersion Technologies, welcher die Klage vor kurzem noch ausweitete.
Nun ist eine weitere Patentrechtsklage gegen Apple dazu gekommen, und zwar eine im Milliardenwert, wie Macrumors berichtet. Diesmal dreht es sich um die VoIP-Technologie, also um Internettelefonie, wobei VoIP als Abkürzung für Voice over IP steht. Kläger ist das Unternehmen VoIP-Pal (VPLM), welches durch Apple mehrere hauseigene Patente verletzt sieht. Daher fordert das Unternehmen von Apple insgesamt über 2,8 Milliarden US-Dollar an Schadensersatz.
Grundlage für die Summe ist dabei ein Lizenzanteil von 1,25%, den VPLM für die Verwendung der hauseigenen VoIP-Patente fordert. Zusammen mit den hochgerechneten Gewinnen von Apples iPhones (55%), iPads (35%) und Mac (10%), kommen die Kläger so auf die Milliardensumme. Die Verletzung der Patente soll dabei genauer gesagt durch Apples FaceTime und iMessage stattfinden. Ursprünglich wurde die Klage schon im Februar dieses Jahres eingereicht, verzögerte sich aber bis jetzt.
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