Wegen Sicherheitslücke: Ausstellen von digitalen Impfzertifikaten in Apotheken immer noch nicht möglich
Im Moment können sich Geimpfte und Genesene keine digitalen Impfzertifikate in der Apotheke ausstellen lassen. Wie der Deutsche Apothekerverband mitteilt, arbeitet man aktuell immer noch an einer Lösung.

Seit gut zwei Monaten kann man sich in der Apotheke seiner Wahl ein digitales Impfzertifikat ausstellen lassen. Dieses erhält man als QR-Code, der von der Corona-Warn-App oder der App CovPass gescannt und digital auf dem Smartphone hinterlegt werden kann. Seit Anfang des Monats können sich auch Genesene über die digitale Variante eines solchen Zertifikats freuen.
Doch letzte Woche haben die Apotheken den Service vorübergehend ausgesetzt. Der Grund: Über eine Sicherheitslücke konnte man über das Portal im Netz, bei dem die Apotheken die digitalen Zertifikate bezogen hatten, gefälschte Codes herunterladen und in den Apps aktivieren. Der Bug sollte zum Ende dieser Woche eigentlich behoben sein.
Fehlerbehebung dauert noch an
Die der Deutsche Apothekerverband (DAV) in einer aktuellen Mitteilung berichtet, wird es wohl noch etwas länger dauern, bis man das Leck geflickt hat. Auf der Webseite heißt es:
- "Der DAV und das Bundesgesundheitsministerium arbeiten gemeinsam mit der Gematik, IBM und dem Robert-Koch-Institut mit Hochdruck an einer technischen Lösung."
Den Apotheken soll der Service schnellstmöglich wieder zur Verfügung stehen. Erste Tests seine bereits in Vorbereitung. Wann genau der Dienst wieder zur Verfügung steht, kann der DAV im Moment aber noch nicht sagen. Um seinen Impfschutz nachzuweisen, müssen Geimpfte und Genesene derzeit deshalb noch auf den Impfpass zurückgreifen.
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