Weniger GPU-Kerne: Das iPad mini (2024) erhält einen beschnittenen A17 Pro
Im iPad mini (2024) verbaut Apple den A17 Pro, der auch im iPhone 15 Pro (Max) zum Einsatz kam. Jedoch handelt es sich nicht um den gleichen Prozessor, da das neue mini weniger GPU-Kerne mitbringt.

Foto-Credits: Apple
Apple hat in dieser Woche mit einer Pressemitteilung das neue iPad mini (2024) angekündigt. Bestellungen werden seit Dienstag entgegengenommen, die Auslieferung beginnt ab dem 23. Oktober 2024. So weit, so gut. Unter der Haube des iPad mini 7 arbeitet ein A17 Pro, der bisher nur in den beiden Pro-Modellen des iPhone 15 verbaut wurde.
Wenn man sich die technischen Details jedoch genauer anschaut, fällt auf, dass es sich beim A17 Pro des iPad mini (2024) um ein anderes SoC handelt:
A17 Pro des iPhone 15 Pro (Max)
- 6‑Core CPU mit 2 Performance-Kernen und 4 Effizienz-Kernen
- 6‑Core GPU
- 16‑Core Neural Engine
A17 Pro des iPad mini (2024)
- 6‑Core CPU mit 2 Performance-Kernen und 4 Effizienz-Kernen
- 5‑Core GPU
- 16‑Core Neural Engine
Prozessoren mit einem defekten Kern
Wie man sieht, ist das iPad mini 7 mit einem Grafikkern weniger ausgestattet. So wie es aussieht, hat Apple hier wahrscheinlich Prozessoren eingebaut, die beim Auftragsfertiger TSMC durch den Sortierungstest (das sogenannte "Chip-Binning") gefallen sind. Da werden in der Produktion Chips aussortiert, bei denen ein Kern defekt ist und die Apple dann in anderer Form verwendet. Aktuelle Beispiele hierfür sind u. a. das M4 iPad Pro sowie das M2 iPad Air.
Bisher gibt es noch keine offiziellen Benchmarks des iPad mini (2024), weshalb man noch nicht sagen kann, wie sich der beschnittene A17 Pro im Vergleich zu dem des iPhone 15 Pro (Max) schlägt. Sobald es hier aussagekräftige Zahlen gibt, werden wir euch informieren.








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