Werbefinanziertes Netflix-Abo kostet zwischen 7 und 9 US-Dollar
Bloomberg hat angeblich in Erfahrung gebracht, was Netflix für sein werbefinanziertes Abo verlangen wird. In den USA soll der dann günstigste Tarif zwischen sieben und neun Dollar kosten.

Nach dem Hoch an Nutzerzahlen während der Coronavirus-Pandemie hat Netflix seit Beginn des Jahres mit einem Schwund seiner zahlenden Abonnenten zu kämpfen. Das Ganze hatte nicht nur Folgen für die Einnahmen, sondern wirkte sich am Ende auch negativ auf den Börsenwert des Unternehmens aus.
Um die Misere wieder in den Griff zu bekommen, hat der Streaminganbieter zahlreiche Maßnahmen angekündigt. So will man in Zukunft zum Beispiel strenger gegen Account-Sharing vorgehen. Wer seinen Netflix-Account mit anderen teilt, muss mit einer Sperre rechnen. Der Konzern bietet seinen Kunden künftig allerdings einen legalen Weg an, das Abo zu teilen. Entsprechende Tests laufen bereits in mehreren Ländern.
Werbefinanziertes Abo für schmales Geld
Mitte Juni kündigte der Netflix Chief Content Officer Ted Sarandos außerdem ein werbefinanziertes Abo an. Während der Quellcode der App schon erste Details zu den Einschränkungen des Werbe-Abos offenbarte, gab es bisher keine Informationen zu den monatlichen Kosten.
Diese will man nun bei Bloomberg in Erfahrung gebracht haben. Das Abo mit Werbeeinblendungen soll in den USA zwischen sieben und neun Dollar kosten.
Wirft man einen Blick auf die aktuellen Abogebühren der US-Kunden, könnte das eine Preiserhöhung für die regulären Tarife nach sich ziehen. Das Basic-Abo kostet aktuell 9,99 Dollar, die Standard-Variante 15,49 Dollar und Premium 19,99 Dollar. Wenn das Abo mit Werbung tatsächlich für 9 Dollar an den Start gehen soll, dürfte der Preis für Basic steigen.
Werbung auch bei Disney+
Netflix ist nicht der einzige Dienst, der eine werbegestützte Variante ins Rennen schicken will. Vor wenigen Wochen hat Disney für sein Streamingangebot die Preise erhöht und im gleichen Zug ein kostengünstigeres Abo mit Werbeeinblendungen angekündigt. Für 7,99 Dollar im Monat müssen Abonnenten dann vier Minuten Werbung pro Stunde in Kauf nehmen.
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