WhatsApp gehackt, ein Update wird dringendst angeraten!
Eine Lücke in WhatsApp erlaubt unbefugten Fernzugriff auf das jeweilige Gerät. Ein Update wird allen Nutzern dringend angeraten.

Aufgrund der vorhandenen Lücke kann Angreifer Spyware durch einen einfachen WhatsApp-Anruf in das jeweilige Gerät einschleusen, auch dann wenn der Angerufene gar nicht abhebt. Betroffen ist sowohl die Android, als auch die iOS-Version der WhatsApp App. Ein Update, welches dies beheben soll ist seit Montagabend verfügbar.
Die Lücke befindet sich in dem VoIP-Stack der WhatsApp App, erklärt Facebook in einer Sicherheitswarnung. Demnach könnte ein Angreifer präparierte SRTCP-Pakete an eine Zielrufnummer schicken und damit einen Speicherfehler auslösen. Das endet in diesem Fall mit der Ausführung von Schadcode. Es sollte davon ausgegangen werden, dass die Sicherheitslücke als "kritisch" gilt.
Laut New York Times steht eine israelische Firma, mit dem Namen NSO unter Verdacht, die nun bekannt gewordene Spyware programmiert zu haben. Erst durch Angriffe auf einen kanadischen Menschenrechtsanwalt ist der Fall zum Vorschein gekommen. Der Anwalt bemerkte eine Reihe verpasster WhatsApp-Anrufe, von angeblich norwegischen Anschlüssen zu ungewöhnlichen Tageszeiten. Danach wandte er sich an das Citizen Lab der Universität Toronto.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Sonstiges.

Meta startet Plus-Abos für WhatsApp, Instagram und Facebook
Meta führt für WhatsApp, Instagram und Facebook neue kostenpflichtige Plus-Abos ein. Die Zusatzfunktionen zielen auf Personalisierung und mehr Einblick in Stories – die Grundversionen bleiben kostenlos.

Apple entwickelt automatischen Diebstahlschutz für das iPhone
Apple arbeitet an einer neuen Sicherheitsfunktion, die das iPhone automatisch sperrt, sobald das System erkennt, dass es jemandem aus der Hand gerissen wurde. Die Erkennung stützt sich auf Beschleunigungssensoren und die Distanz zur gekoppelten Apple Watch.

KI-Bilder & mehr: Über WhatsApp können jetzt zusätzliche Inhalte geteilt werden
Meta veröffentlicht regelmäßig frische Funktionen für seinen Messenger WhatsApp. Das neueste Upgrade stellt nun ein erweitertes Menü zum Teilen von Inhalten bereit.

WhatsApp: Bald mehr Flexibilität bei selbstlöschenden Nachrichten
Die Macher von WhatsApp haben in der aktuellen TestFlight-Beta neue Features für die selbstlöschenden Nachrichten implementiert. Künftig hat man mehr Optionen, diese zu konfigurieren.

Apple räumt im App Store auf: Milliardenbetrug verhindert
Apple hat erstmals detaillierte Zahlen zu seinen App Store-Schutzmaßnahmen für 2025 veröffentlicht. Der Konzern verhinderte betrügerische Transaktionen im Wert von über 2,2 Milliarden US-Dollar und blockierte 1,1 Milliarden gefälschte Konten.

Anthropic Mythos hilft Calif-Team bei macOS-Exploit auf M5-Chip
Das Security-Team Calif hat mit Hilfe von Anthropics KI-Modell Mythos Preview in nur fünf Tagen einen Kernel-Exploit für macOS auf M5-Hardware entwickelt und Apples MIE-Schutz umgangen.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.