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YouTube geht schärfer gegen Drittanbieter-Apps vor, die Werbung blocken

Google sind Werbeblocker für sein Videoportal YouTube ein Dorn im Auge. Der Konzern hat nun angekündigt, die Nutzungsbedingungen seiner API-Dienste ab sofort noch strenger durchzusetzen.

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AppTickerTeam
19.04.20242 Min. Lesezeit
YouTube geht schärfer gegen Drittanbieter-Apps vor, die Werbung blocken
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Werbung sieht man auf YouTube in immer mehr Videos. Die Werbeblöcke dauern mitunter oft gefühlt sehr lange oder erfolgen in einer hohen Frequenz, sodass es für viele Nutzer als störend empfunden wird. Um die Werbung abzustellen, greift man entweder zum relativ teuren Premium-Abo oder man setzt auf dem Mac, PC oder auf Android-Geräten einen Werbeblocker ein.

Bereits vor gut einem Jahr kam es zum Gegenschlag von YouTube. Wer dank eines solchen Blockers keine Werbung mehr angezeigt bekommt, guckte auch beim gewünschten Video buchstäblich in die Röhre, denn der Bildschirm blieb schwarz und es wurde eine Meldung angezeigt, die darauf hinwies, dass Werbeblocker auf YouTube nicht erwünscht sind und die Wiedergabe eingeschränkt wird.

Verschärfung der Maßnahmen

In einem neuen Blog-Beitrag schreibt Rob vom YouTube-Team, dass man bei Google jetzt schärfer gegen Drittanbieter-Apps, die Werbung blocken, vorgehen möchte:

  • „Wir verschärfen unsere Durchsetzungsmaßnahmen bei Drittanbieter-Apps, die gegen die Nutzungsbedingungen von YouTube verstoßen, insbesondere bei Apps zum Blockieren von Werbung.“

Und weiter:

  • „Wir möchten betonen, dass unsere Bedingungen es Drittanbieter-Apps nicht erlauben, Anzeigen zu deaktivieren, da dies verhindert, dass der Ersteller für seine Zuschauerzahlen belohnt wird. […] Wir gestatten Drittanbieter-Apps nur dann die Nutzung unserer API, wenn sie unsere Nutzungsbedingungen für API-Dienste einhalten. Wenn wir eine App finden, die gegen diese Bedingungen verstößt, ergreifen wir geeignete Maßnahmen, um unsere Plattform, Ersteller und Zuschauer zu schützen.“

Hat man besagte Apps im Einsatz, kann es ab sofort zu Probleme bei der Wiedergabe kommen. Wird die Nutzung eines Blockers erkannt, verlängert YouTube beispielsweise künstlich die Zeit, die das Video zum Puffern benötigt. Eine ruckelige Wiedergabe ist dann die Folge. Doch in bestimmten Fällen wird das Abspielen des Videos auch komplett unterbunden. Es erscheint dann die Fehlermeldung „Der folgende Inhalt ist in dieser App nicht verfügbar“.

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