YouTube Playables: Videoplattform soll Spieledienst planen
YouTube gilt hierzulande und in vielen anderen Regionen als das meistgenutzte Medium im Bewegtbildsegment. Mit einem neuen Spieledienst soll diese Position gefestigt werden.

Nutzer dauerhaft binden und Reichweite erhöhen - ob Facebook, Instagram, TikTok oder eben YouTube, jeder Dienst buhlt um die Aufmerksamkeit von Zuschauern und entwickelt die jeweilige Plattform daher stetig weiter. Einem aktuellen Bericht (Bezahlschranke) des Wall Street Journals zufolge plant YouTube die Entwicklung eines eigenen Spieleangebotes mit dem Namen Playables.
Aus einer internen E-Mail geht hervor, dass diverse Mitarbeiter eingeladen wurden, sich an der Entwicklung der Plattform aktiv zu beteiligen. Viele Details sind zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht bekannt. Auf jeden Fall möchte Google unbedingt verhindern, dass sich das Dilemma mit der Plattform Stadia wiederholt.
Der Cloud-Gaming-Service wurde von Google im Jahr 2019 offiziell vorgestellt und bereits im Januar 2023 wieder außer Betrieb genommen. Man habe aus den Fehlern gelernt und setze nun auf die bereits vorhandene Nutzerschaft von YouTube, ähnlich wie es Netflix mit dem Dienst Netflix Games getan hat.
Spielen über die App oder im Browser
Ob Nutzer die neuen Spiele über einen Webbrowser oder über die YouTube-App, die sowohl für Android- als auch iOS-Geräte kostenlos zur Verfügung steht, spielen, ist jedem selbst überlassen. Zum Umfang des Spieleangebotes ist bislang noch nicht viel bekannt. Lediglich der Titel Stack Bounce geistert bereits jetzt durch die Berichterstattung.
Dabei handelt es sich um einen werbefinanzierten Spieletitel, bei dem durch einen hüpfenden Ball vor sich auftürmende Ziegelsteinwände eingerissen werden müssen. Ob die Games von Playables ähnlich wie bei Netflix einen bestimmten Bezug zu anderen Inhalten der Plattform aufweisen sollen, darf bezweifelt werden, da der YouTube-Content vorwiegend durch die Nutzerschaft bestimmt wird.
Wann der neue Dienst von YouTube an den Start gehen soll ist bisher nicht bekannt.
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