YouTube TV: Künftig keine In-App-Käufe mehr für Apple-Nutzer
Seit Anfang 2017 bietet die Videoplattform YouTube mehrere Premiumdienste an, die auf dem iPhone, iPad oder Mac bequem innerhalb der App als Abonnement gebucht werden können. Wie Google den Nutzern von YouTube TV nun per E-Mail mitteilte, werden ab März keine In-App-Käufe mehr über Apps auf Apple-Geräten möglich sein.

Bei YouTube TV handelt es sich um den kostenpflichtigen Video-on-Demand- und Streaming-Dienst, der von Google für die Videoplattform YouTube angeboten wird. YouTube TV beinhaltet die Inhalte von zahlreichen US-Kabelanbietern sowie eine Vielzahl an TV-Sendern als Livestream. Wie bei vielen Streaminganbietern werden diverse Bundles aber auch das Abonnieren von einzelnen Kanälen angeboten.
Im Moment kann man YouTube TV nur mit einer amerikanischen IP-Adresse buchen, außerhalb der Vereinigten Staaten ist der Dienst nicht verfügbar. Mit einem VPN-Dienst lässt sich diese Hürde jedoch umgehen, sodass es auch deutsche Nutzer gibt, die YouTube TV abonniert haben.
Keine In-App-Käufe mehr ab März
Wer über ein kostenpflichtiges Abo von YouTube TV verfügt, das über die iOS-, iPadOS- oder Mac-App abgeschlossen wurde, erhielt in den letzten Tagen vom Betreiber eine E-Mail. YouTube schreibt, dass es ab dem 13. März 2020 nicht mehr möglich sein wird, ein Abonnement für den TV-Dienst über eine App von Apple abzuschließen oder sein Abo zu verlängern.
Konkrete Gründe für diesen Schritt nennt YouTube nicht, bei MacRumors geht man aber davon aus, dass Google sich die Einnahmen aus dem Abogeschäft nicht mehr mit dem iPhone-Hersteller teilen möchte.
Aboverlängerung über die Webseite
Die einzige Möglichkeit für Apple-Kunden, YouTube TV ab März weiter zu nutzen, ist die Verwaltung des Abonnements über die Webseite von YouTube. Dort kann man auch jetzt schon Abos abschließen, verlängern oder kündigen.
Deutsche Kunden, die ein Abonnement von YouTube Premium oder YouTube Music abgeschlossen haben, sind von diesem Schritt allem Anschein nach noch nicht betroffen. Es kann aber durchaus sein, dass YouTube hier noch nachzieht.
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