
Nach vier Jahren gewinnt Apple (vorerst) Rechtsstreit um irische Steuern
Egal wie viele Rechtsstreite Apple dieses Jahr schon zur Ruhe legen konnte, dies ist zweifellos der finanziell wichtigste. Ganze 13 Milliarden Euro behält das Unternehmen nach Runde 1 des Irland-Streits - vorerst. Weitere Einsprüche könnten für neue Überraschungen sorgen.
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EU: Apple muss 13 Milliarden Euro Steuern nachzahlen
Die Ermittlungen der EU-Kommission haben ein vorläufiges Ende gefunden, welches zu Lasten der irischen Regierung und Apple geht. Demnach habe Irland dem Unternehmen unerlaubt geholfen, indem extreme Steuervergünstigungen erteilt wurden. Deswegen wird von Apple nun eine Steuernachzahlung in Höhe von 13 Milliarden Euro gefordert, während sich Apples Chef Tim Cook zuversichtlich gibt, dass diese Entscheidung aufgehoben wird.
Apple könnte in der EU Steuerschulden in Höhe von 8 Milliarden US-Dollar haben
Apple drohen in der EU womöglich noch deutlich höhere Steuernachzahlungen, als vorher angenommen wurde. Sollte die EU-Kommission zu dem Schluss kommen, dass Apples Steuerpraxis in Irland gegen EU-Recht verstößt, müsste das Unternehmen über 8 Milliarden US-Dollar oder umgerechnet etwa 7,3 Milliarden Euro an Steuern nachzahlen.
Apple zahlt in Italien über 300 Millionen Euro Steuern nach
Apple hat sich bereit erklärt in Italien 318 Millionen Euro an Steuern nach zu zahlen, damit dort seit Jahren laufende Ermittlungen eingestellt werden. Ursprünglich wurde dem Unternehmen vorgeworfen in dem Land 880 Millionen Euro zu wenig Steuern bezahlt zu haben.
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