2016: Symantec erwartet zunehmende Cyberangriffe gegen Apples Betriebssysteme
Die Bedrohung für Apples Betriebssysteme OS X und iOS steige mit jedem Jahr immer weiter an, wie die Experten für Cybersicherheit von Symantec in einem aktuellen Bericht festhalten. Im Vergleich zu Windows schlägt sich OS X dabei besser, was die Anzahl der bekannt gewordenen Sicherheitslücken angeht.
Apples beide Betriebssysteme OS X und iOS gelten allgemein als vergleichsweise sicher. Doch in den letzten Jahren kam es immer wieder vor, dass auch hier Sicherheitslücken entdeckt worden sind. Zu diesem Thema hat nun das auf Cybersicherheit spezialisierte Unternehmen Symantec einen Bericht mit dem Titel „The Apple threat landscape“ veröffentlicht.
Die Experten kommen zu dem Schluss, dass Apples beide Betriebssysteme immer mehr in den Fokus von Schadsoftware-Entwicklern geraten. Zwar sei die Zahl der bekannt gewordenen Angriffe immer noch klein, wenn man einen Vergleich mit Windows macht, trotzdem wachse die Zahl beständig. Daher ist für das kommende Jahr mit einem weiteren Anstieg der Angriffe zu rechnen.
Ein großer Anstieg bei der Zahl der infizierten Mac-Systeme begann vor einem Jahr im Dezember 2014 und erreichte Ende des ersten Quartals 2015 seinen Höhepunkt mit etwa 67.000 infizierten Macs, die Symantec bekannt waren. Die Zahl der bekannt gewordenen Bedrohungen für iOS ist weit überschaubarer, zeigt jedoch auch ein Wachstum. Seit 2013 steigen die Zahlen und erreichten in diesem Jahr die bisherige Spitze mit 7 Bedrohungen für iOS.
OS X weist weniger Sicherheitslücken als Windows auf
Interessant ist der Vergleich der bekannt gewordenen Sicherheitslücken über die letzten Jahre, wenn man die beiden Betriebssysteme OS X und Windows vergleicht. Symantec hat die Entwicklung seit 2011 mitverfolgt und OS X schneidet fast durchgehend deutlich besser als Windows ab.
So lag OS X seit 2011 immer im Bereich zwischen etwa 70 und 20 bekannt gewordenen Sicherheitslücken pro Jahr, während Windows stärkere Sprünge aufweist und 3 mal in dieser Zeit bei 120 bis 140 Sicherheitslücken im Jahr lag. Anfang dieses Jahres hat Windows mit 140 Sicherheitslücken die bisherige Spitze erreicht, während Apples OS X im Gegenteil mit 20 Sicherheitslücken seinen bisherigen Tiefstwert erreicht hat.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus iOS.

Apple plant 15 neue Produkte für Ende 2026
Apple kündigt eine massive Produktflut für das zweite Halbjahr 2026 an – von faltbarem iPhone über MacBook Ultra bis zum neuen Smart-Home-Hub. WWDC 2026 markiert den Start einer neuen Ära.

iOS 26.5 öffnet iPhone-Funktionen für Drittanbieter-Zubehör in der EU
Mit iOS 26.5 erweitert Apple in der Europäischen Union die Schnittstellen für Zubehör von Drittanbietern. Smartwatches und Kopfhörer können künftig einfacher koppeln und Benachrichtigungen sowie Live-Aktivitäten empfangen.

Apple räumt im App Store auf: Milliardenbetrug verhindert
Apple hat erstmals detaillierte Zahlen zu seinen App Store-Schutzmaßnahmen für 2025 veröffentlicht. Der Konzern verhinderte betrügerische Transaktionen im Wert von über 2,2 Milliarden US-Dollar und blockierte 1,1 Milliarden gefälschte Konten.

Apple lädt zur WWDC 2026 ein – Keynote am 8. Juni
Apple verschickt offizielle Einladungen zur WWDC 2026: Die Entwicklerkonferenz findet vom 8. bis 12. Juni statt. Im Fokus stehen iOS 27, neue Betriebssystem-Updates und eine überarbeitete Siri mit Gemini-KI.

So nutzt du versteckte iPhone-Features für mehr Effizienz
Viele iPhone-Nutzer kennen die versteckten Funktionen ihres Geräts nicht. Wir zeigen, wie Sie Widgets direkt aus App-Symbolen erstellen, Ihren Ortsverlauf nutzen und persönliche Vibrationsmuster einstellen.

iOS 26.5: Erinnerungen-App zeigt nun konkrete Uhrzeiten beim Schlummern
Mit iOS 26.5 ersetzt Apple die vagen Zeitangaben in der Erinnerungen-App durch präzise Uhrzeiten. Nutzer wissen ab sofort exakt, wann sie an ihre Aufgaben erinnert werden.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.