2020er iPhones sollen nun doch günstiger verkauft werden als erwartet
Je mehr Details zu der nächsten iPhone-Generation bekannt wurden, desto deutlicher zeichnete sich der zu erwartende Verkaufspreis ab. Apple-Experte Ming-Chi Kuo widerspricht in einem aktuellen Schreiben an sein Investorenklientel jetzt den bisherigen Prognosen, dass das iPhone 12 eine neue Rekordmarke beim Preis setzen wird.

Mit dem iPhone 12 wird Apple nach langer Zeit wieder ein Redesign seiner Smartphones vornehmen. Neben Änderungen beim Design des Rahmens, der dem des iPhone 4 ähneln soll, erfährt auch das Innenleben der 2020er iPhones eine drastische Neugestaltung. Es wird ein neues Antennendesign geben, ein Time-of-Flight Lasersystem für die hintere Kamera und natürlich den neuesten A-Prozessor.
Ein weiteres wichtiges Detail der 2020er iPhones wird der 5G-Chip sein. Da Apple diesen für vergleichsweise teures Geld bei Qualcomm einkaufen muss, erwarten viele Analysten eine neue Rekordmarke beim Verkaufspreis: TechRadar berichtete Anfang November von einem Aufpreis in Höhe von 162 Dollar.
Dieser Meldung nimmt Apple-Guru Ming-Chi Kuo jetzt mit einem Bericht, der in der Redaktion von MacRumors vorliegt, den Wind aus den Segeln. Zwar wird es laut Kuo einen leichten Preisanstieg geben, dieser fällt aber nicht in dem angekündigten Umfang aus. Apple muss wie erwartet bei den 5G-Modems tief in die Tasche greifen, will aber die dadurch entstehenden Mehrkosten durch Senkung der Kosten bei seinen Zulieferern ausgleichen. Statt zum Beispiel aufwendige Tests in deren Labors durchzuführen, würden diese in den eigenen Werkstätten stattfinden, was die Kosten erheblich drücken soll.
Bestätigt wurden durch Kuo neben dem Aufpreis für die 5G-Hardware allerdings die höheren Kosten für den neuen Rahmen. Dieser wird wie erwähnt dem des iPhone 4 ähnlich sein und nach dem 5G-Chip der zweite große Posten auf der Rechnung sein.
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