A-Chip im iPad: Kein anderer Tablet-Prozessor wurde 2019 öfter verbaut
In nahezu allen Marktberichten des letzten Jahres geht Apple mit dem iPad bei den Verkäufen im Tablet-Segment als Sieger hervor. Eine aktuelle Analyse von Strategy Analytics widmet sich allen verbauten Tablet-Prozessoren und zeigt: Apple nahm 2019 fast den halben Markt für sich ein.

Apple gibt schon seit über einem Jahr keine detaillierten Verkaufszahlen mehr preis. Wie viele iPhones, iPads oder Macs genau verkauft wurden, behält der Konzern für sich. Marktforscher und Analysten wie beispielsweise IDC Corporate USA oder Strategy Analytics untersuchen die Zahlen der verkauften Einheiten daher auf anderem Weg.
Im letzten Jahr konnte sich Apple in den Auswertungen verschiedenster Institute den ersten Platz bei den verkauften Tablets sichern. Das iPad kann sich also zu Recht "beliebtestes Tablet 2019" nennen. Da Apple im iPad stets Prozessoren aus Eigenentwicklung verbaut, ist es nur logisch, dass der A-Chip die im Tablet-Segment am weitest verbreitetste CPU symbolisiert.
44 Prozent Marktanteil für Apple
Mit konkreten Zahlen belegt das ein aktueller Bericht von Strategy Analytics, der die abgesetzten Tablet-Prozessoren näher beleuchtet. In der Top 5 positionieren sich neben Apple die Koreaner von Samsung sowie Intel, Qualcomm, HiSilicon und MediaTek. Die letztgenannten fünf Unternehmen produzieren ausschließlich Prozessoren für Android-Geräte.
Laut Strategy Analytics arbeitete in 44 Prozent aller im Jahr 2019 verkauften Tablets ein A-Chip von Apple. Genauer gesagt, stellen die 44 Prozent den Teil an den Umsätzen aller verkauften Tablet-Prozessoren dar. Den zweiten Platz teilen sich mit jeweils 16 Prozent Qualcomm und Intel. Der dritte Platz wird von Strategy Analytics mit 24 Prozent zusammengefasst und steht für die Umsätze von Samsung, MediaTek und HiSilicon.
Apple hat damit mehr Geld mit seinen A-Chips verdient, als Intel und Qualcomm mit ihrer Tablet-Sparte zusammen. Da die Konkurrenz das Tablet-Segment in den letzten Jahren eher vernachlässigte und sich mehr auf Smartphones oder Notebooks konzentrierte, wird sich dieser Trend aller Voraussicht nach auch in diesem Jahr weiter fortsetzen.

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