Smartphone · TSMC

A20 Chip macht iPhone 18 Pro schneller und teurer

Der A20 Chip kommt in TSMCs 2-Nanometer-Fertigung und soll das iPhone 18 Pro schneller und effizienter machen. Gleichzeitig drohen höhere Preise.
A
AppTickerTeam
Vor 3 Std3 Min. Lesezeit
Makroaufnahme eines Siliziumwafers mit 2-Nanometer-Transistoren im TSMC-Cleanroom, unscharf im Hintergrund ein iPhone 18 Pro.
Banner-Werbung
Leaderboard · 970 × 250 / 728 × 90

Mit der iPhone-18-Generation zieht bei Apple eine neue Chip-Generation ein, die zwei Seiten hat: einen spürbaren Sprung bei Tempo und Effizienz sowie eine deutliche Kostensteigerung. Die A20-Familie entsteht in der kleinsten Fertigung, die TSMC derzeit anbietet, und gilt damit als Weltpremiere.

Ob sich das am Ende im Verkaufspreis des iPhone 18 Pro niederschlägt, hängt auch von der anhaltenden Speicherkrise ab. Wer sich das Topmodell leisten will, muss womöglich tiefer in die Tasche greifen als gedacht.

A20 Chip als TSMC-Premiere

Laut der Meldung des Weibo-Leakers Fixed Focus Digital vom Samstag werden die Apple-Chips die allerersten sein, die in TSMCs 2-Nanometer-Fertigung auf den Markt kommen. Apple ist damit der Erstkunde des neuen Prozesses. Betroffen sind die Topmodelle der kommenden Generation:

  • das iPhone 18 Pro mit dem A20,
  • das iPhone 18 Pro Max mit dem A20,
  • das iPhone Ultra mit dem A20 Pro.

Zugleich wechselt Apple die Chip-Architektur: Mit der neuen Generation kommt erstmals die Gate-All-Around-Struktur (GAA) zum Einsatz, die A20-Pro-Variante startet dabei als erstes Modell. GAA ist eine Nanosheet-Bauweise, bei der das Gate-Material den Halbleiterkanal auf allen vier Seiten umschließt, während das bisherige FinFET-Design nur drei Seiten bedient. Durch die Vierseiten-Bemastung lässt sich der Stromfluss enger steuern, und weniger Energie geht als Verlust verloren.

Leistung und Stromverbrauch beim A20 Chip

Rund 18 Prozent über der Vorgängergeneration soll die Verarbeitungsgeschwindigkeit des A20 liegen, während der Stromverbrauch nach denselben Quellen um etwa 30 Prozent sinkt. Damit kombiniert der Chip mehr Tempo mit spürbar besserer Effizienz, was sowohl für die Akkulaufzeit als auch für die Wärmeentwicklung sprechen dürfte.

Eine Einordnung ist angesichts der Quelle geboten: Fixed Focus Digital hat bei Apple-Gerüchten eine durchwachsene Trefferquote, wie das bei vielen Weibo-Leakern üblich ist. Seine früheren Meldungen über TSMCs 2-Nanometer-Produktion haben sich bisher aber bestätigt, was die neue Information zumindest nicht ins Reich der Fabel rückt.

Hohe Chip-Kosten und drohende Preissteigerung

Die Kehrseite des Techniksprungs sind die Kosten. Schon im Januar rechnete die Lieferkette damit, dass Apple pro A20-Chip bis zu 280 Dollar zahlt, rund 80 Prozent mehr als für den vergleichbaren A19. Das Thema war bereits in früheren Gerüchten aufgetaucht, nun konkretisiert es sich: Apples Beschaffungskosten für die neuen Chips steigen deutlich.

Die Entwicklung spielt in eine anhaltende, branchenweite Speicherkrise hinein, die aktuell die gesamte Industrie belastet. Das iPhone 18 Basismodell soll laut Ming-Chi Kuo wegen der Knappheit mit nur 9 GB RAM auskommen, und auch bei Macs hat Apple RAM-Optionen gestrichen. Beobachter erwarten deshalb, dass Apple den iPhone 18 Pro um 250 bis 300 Dollar über dem Preisniveau der iPhone-17-Pro-Generation anbietet.

Apple iPhone 17 Pro 256 GB
Bild: Amazon

Apple iPhone 17 Pro 256 GB

1.139,00 € −12 %
Zum Artikel
Apple iPhone 17 Pro Max 256 GB
Bild: Amazon

Apple iPhone 17 Pro Max 256 GB

1.299,00 € −10 %
Zum Artikel
Banner-Werbung
Inline · Billboard 970 × 250

Das könnte dich auch interessieren

Weitere Geschichten aus Smartphone.

Alle Smartphone →

Kommentare

Sei der Erste, der hier kommentiert.

Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.

News & Schnäppchen — jeden Freitag in deiner Inbox.

Die wichtigsten App-News und besten Deals der Woche, kuratiert von der Redaktion. Kein Spam.