iOS 27: Sechs neue iPhone-Modelle tauchen im Beta-Code auf

Die fünfte Beta von iOS 27 liefert mehr als nur Design-Anpassungen und neue Icons. Im Systemcode verstecken sich Referenzen zu sechs iPhone-Modellen, die Apple noch nicht vorgestellt hat. Die Funde stützen die Gerüchte um eine deutlich erweiterte Produktpalette und einen grundlegend geänderten Veröffentlichungsrhythmus. Damit rückt das Smartphone-Programm von Cupertino in eine neue Dimension.
iOS 27: iPhone-Modelle und ihre Codenamen
Brancheninsider haben die internen Projektnummern den erwarteten Marketing-Namen zugeordnet. Die sechs Einträge im System umfassen die komplette iPhone-18-Generation samt dem lang erwarteten klappbaren Gerät. Folgende Modelle tauchen in den Dateien auf:
- V62: iPhone Air 2
- V63: iPhone 18 Pro mit kleinerer Dynamic Island
- V64: iPhone 18 Pro Max
- V67: Standard iPhone 18
- V68: Klappbares Modell (iPhone Fold oder Ultra)
- V69: Einstiegsmodell iPhone 18e
Es handelt sich bei diesen Bezeichnungen ausschließlich um interne Entwicklungs-Codenamen. Apple nutzt sie, bevor die endgültigen Produktbezeichnungen feststehen. Niemals zuvor war die gesamte iPhone-18-Palette in einem Beta-Update so vollständig dokumentiert.
September und Frühling als Veröffentlichungstermine
Die Aufteilung der sechs Geräte erfolgt über zwei separate Zeitfenster. Im September 2026 sollen das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max und das klappbare Fold-Modell auf der traditionellen Herbst-Bühne debütieren. Diese Gruppe bildet die Premium-Offensive des Jahres.
Die restlichen drei Smartphones warten bis zum Frühling 2027 auf ihre Vorstellung. Das Standard iPhone 18, das günstige iPhone 18e und das iPhone Air 2 folgen dann in einem zweiten Veröffentlichungstermin. Damit bricht Apple mit der jahrelangen Tradition, alle neuen Geräte ausschließlich im Herbst zu präsentieren. Es ist das erste Jahr, in dem der geteilte Plan mit zwei separaten Terminen greift.
Funde in Batterie-Treibern und Systemdateien
Macworld stieß als erstes auf die versteckten Einträge in iOS 27 Beta 5, das am 10. August 2026 an Entwickler ging. Die Referenzen befinden sich in Modulen, die für Batterie-Treiber und die Batterie-Intelligenz-Funktion zuständig sind. Solche Komponenten müssen jedes unterstützte Hardware-Modell kennen, noch bevor das Gerät offiziell existiert.
Diese Art der Enthüllung ist bei Apple-Betas keine Neuheit. Bereits im Dezember 2025 hatte iOS 26 Code-Referenzen zu über einem Dutzend unvorgestellter Produkte geliefert, darunter iPhones, Macs und ein neues AirTag. Code-Funde belegen jedoch nur die Entwicklung, nicht zwingend die spätere Marktreife. Apple hat in der Vergangenheit Projekte gestoppt oder umbenannt, die zunächst im Beta-Code auftauchten. Dennoch gelten die aktuellen Referenzen als starker Hinweis auf die tatsächliche Produktpipeline.
Strategische Folgen für Apples Produktplanung
Die vollständige Auflistung aller sechs iPhone-Modelle in einer einzigen Beta sendet ein klares Signal an die Branche. Apple bereitet sich auf eine deutlich komplexere Produktstrategie vor, die verschiedene Preissegmente und Formfaktoren gleichzeitig bedient. Das klappbare Modell als neues Format ergänzt die etablierte Klavierbecken-Linie und eröffnet zusätzliche Verkaufsargumente.
Der geteilte Veröffentlichungsrhythmus entlastet zudem die Lieferketten und verhindert, dass alle Komponenten gleichzeitig in Massenproduktion gehen müssen. Entwickler erhalten dadurch mehr Zeit, ihre Apps auf die einzelnen Modelle zu optimieren. Für Verbraucher bedeutet die Aufteilung, dass das nächste iPhone nicht zwangsläufig im Herbst erscheint, sondern je nach Bedarf auch im Frühling verfügbar sein könnte.
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