AirPods 3: Vorstellung bereits morgen?
Morgen startet das langersehnte Apple-Event im September. Neben dem neuen iPhone 13 wird heute auch heftig über die Vorstellung der AirPods 3 spekuliert.

Die Veröffentlichung der ersten Generation AirPods liegt mittlerweile fünf Jahre zurück. In der Zwischenzeit wurden bereits die AirPods 2 mit einem H1-Chip sowie höherklassige AirPods Pro und AirPods Max auf den Markt gebracht. Da die dritte Generation der AirPods ohne Namenszusatz schon seit geraumer Zeit bereit für den Release sein soll, gehen einige Marktbeobachter von einer Vorstellung auf dem Event "California Streaming" aus.
Analyst Ming-Chi Kuo ist von dieser Einschätzung ebenfalls überzeugt und befasst sich mit zwei möglichen Szenarien.
Die zweite Generation bleibt im Angebot
In einer Notiz an Anleger gibt der Analyst Kuo einige Informationen zu den neuen AirPods. Diese sollen bereits morgen im Zuge von "California Streaming" vorgestellt werden. Weiter führt er aus, dass für die neuen Kopfhörer wahrscheinlich mit einem höheren Preis gerechnet werden muss, als beim aktuellen Modell. Möglicherweise werden die aktuellen Ohrstöpsel auch einfach leicht reduziert, um das Verhältnis zu wahren.
Der aktuelle Preis inklusive kabellosen Ladecase liegt bei 229 €. Damit bewegt sich Apple jedoch in einem leicht höheren Rahmen als beispielsweise Amazon. Egal ob Apple den Preis für die dann ältere Generation senkt oder beibehält, die seit 2019 verfügbaren Kopfhörer werden auch weiterhin im Sortiment bleiben, um eine Alternative für Kunden zu bieten, die sich mit dem neuen Design nicht anfreunden können.
Nur äußere Änderungen
Äußerlich werden sich die AirPods ohne Namenszusatz den AirPods Pro nähern. Diese Entwicklung ist bereits durch diverse Leaks und Gerüchte der vergangenen Monate bekanntgeworden. Apple wird die Stiele wesentlich verkürzen und die Kopfhörer in einem Case verpacken, das äußerlich ebenfalls dem der AirPods Pro nahekommt.
Damit würde auch eine Änderung zur Aktivierung von Siri einhergehen: Bislang wird der Assistent durch zweifaches Tippen angesprochen. In Zukunft wird dafür ein Knopfdruck notwendig sein. Unklar ist hingegen noch, ob die AirPods 3 mit Silikonaufsätzen versehen werden. An der technischen Ausstattung wird sich eher nichts ändern. Wer in den Genuss von Geräuschunterdrückung und dem Transparenzmodus kommen will, muss nach wie vor zu den teureren AirPods Pro greifen (oder Max) greifen.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Apple.

Apple fertigt Chips unter Druck bei Intel in den USA
Apple hat unter erheblichem politischen Druck einen Fertigungsdeal mit Intel abgeschlossen. Ziel war vor allem die Abwendung drohender Importzölle, nicht eine Neuausrichtung der Chipproduktion.

iPhone 18 Pro: Leaker berichten von dickerem Gehäuse, mehr Gewicht und fehlendem Schwarz
Mehrere Leaker deuten auf drei Design-Anpassungen beim iPhone 18 Pro hin: Eine potenzielle Verdickung des Gehäuses, ein höheres Gesamtgewicht und eine reduzierte Farbpalette ohne Schwarz-Modell.

Teurere Bauteile: Apple rechnet mit höheren Kosten für das iPhone 18 Pro Max
Die Materialkosten für das kommende iPhone 18 Pro Max steigen durch teure Speicherchips und den neuen 2-Nanometer-Chip massiv an. Experten gehen davon aus, dass Apple die Verkaufspreise im Schnitt um 200 Dollar anheben muss.

iPhone 18 Pro Max: Gewicht und Dicke steigen durch massiven Akku
Mit dem iPhone 18 Pro Max kehrt Apple bei den Spezifikationen zu älteren Werten zurück. Das neue Flaggschiff wird durch einen vergrößerten Akku deutlich schwerer und dicker als der direkte Vorgänger.

iPhone Ultra: Lieferkette bestätigt September-Start
Frische Meldungen aus der Apple-Lieferkette widerlegen die jüngsten Verzögerungs-Gerüchte. Das faltbare iPhone Ultra kommt pünktlich im September 2026 auf den Markt, doch extreme Lieferengpässe und Wartezeiten von mehreren Wochen bleiben wahrscheinlich.

Apple testet CXMT-Speicherchips für China – Politische Hürden in Washington
Apple prüft DRAM-Chips des chinesischen Herstellers CXMT für Geräte in China und setzt sich in Washington für eine Nutzungserlaubnis ein. Der globale Speicherchip-Mangel zwingt das Unternehmen zu alternativen Lieferquellen.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.