AirPods mit biometrischen Sensoren und verbesserter Passform - Apple reicht ein neus Patent ein
Kommen zukünftige AirPods mit biometrischen Sensoren und verbesserter Passform? Ein neues Patent, welches von Apple eingereicht und auch Apple zugeteilt wurde, lässt dies jedenfalls so vermuten.

Apple ist seit langem dabei die Ohrhörer so anzupassen, dass diese in jedes Ohr möglichst perfekt passen. Bei der ersten Keynote, als die AirPods erstmals 2016 vorgestellt wurden, erwähnte Apple ausdrücklich, wie weit sie gegangen sind, um die universellste passende Form zu finden. Letztendlich landete Apple bei der heute ausgelieferten Version, was aber nicht bedeutet, dass zukünftige Modelle nicht anders geformt werden könnten. Vor allem sollen die Ohrhörer automatisch erkennen können, ob die im linken, oder rechten Ohr sitzen und beliebig austauschbar sein.
Während die dreiteilige Konfiguration der aktuellen AirPods sowohl umweltfreundlich, als auch relativ einfach herzustellen ist, sollte die Entwicklung von AirPods von einer separaten linken/rechten Einheit, zu einer einzelnen Komponente, die Kosten senken und die Anschaffung eines Ersatz-AirPods wesentlich vereinfachen, obwohl wir bei Apple erahnen können, dass die geringeren Kosten nicht unbedingt an den Endkunden durchgereicht werden.
Was die Besonderheiten betrifft, so lautet die Zusammenfassung des vollständigen Patents (#US010149041) wie folgt.
Dieses Patent bezieht sich auf Ohrhörer, die mit einem oder mehreren biometrischen Sensoren bestückt sind. Mindestens einer der biometrischen Sensoren ist konfiguriert, um zur Durchführung biometrischer Messungen gegen einen Teil des Ohres gedrückt zu werden. In einigen Ausführungsformen kann das Gehäuse der Ohrhörer symmetrisch sein, so dass die Ohrhörer entweder in einem linken oder einem rechten Ohr eines Benutzers austauschbar getragen werden können. In einer solchen Ausführungsform kann der Ohrhörer einen Sensor und eine Schaltung beinhalten, die konfiguriert sind, um den Betrieb des Ohrhörers zu bestimmen und zu ändern, gemäß dem der Ohrhörer bestimmt wird, in dem er sitzt.
Diese Patentanmeldung kommt nur wenige Tage nach einem neuen Ming-Chi Kuo-Bericht, der aktualisierte AirPods im ersten Quartal 2019 ankündigte, welche drahtloses Laden beinhalten sollten. Es scheint klar zu sein, dass die nächste Aktualisierung der AirPods höchstwahrscheinlich auf die Verbesserung des aktuellen Designs konzentrieren wird. Dieses Patent zeigt jedoch, dass Apple im Jahr 2020 und darüber hinaus daran interessiert ist, einen ultimativen Ohrhörer zu entwickeln, der für jeden geeignet ist und mit einer Reihe von biometrischen Sensoren, welche in der Lage sind, Gesundheitsmessungen zu verfolgen und gleichzeitig die Ohrposition zu erkennen.
Drei Bilder aus der Dokumentation zeigen einen Schaumstoffring, welcher sich im Gehörgang ausdehnt, um eine optimale Passform und eine ideale Sensorpositionierung auf der Haut zu erreichen.
Einer der Punkte, die im Patent angesprochen werden, ist, wie biometrische Sensoren fest gegen die Haut gedrückt werden müssen, um am besten zu funktionieren. In einigen der im Dokument beschriebenen Designs wird Schaum verwendet, um das Gehäuse gegen den Gehörgang zu dehnen. Offensichtlich ist dies eine Abkehr von der traditionellen Kunststoffform, die Apple sowohl in EarPods als auch in AirPods verwendet. Um jedoch eine universelle Passform zu erreichen, könnte Apple den expandierenden Schaumstoff als die beste Option im Gegensatz zu hartem Kunststoff betrachten. Eine dabei sehr wichtige Frage wäre jedoch, wie die Haltbarkeit und auch die Sauberkeit gewährleistet werden soll. Viele kennen die Schaumstoff-Passeinsätze bereits von den derzeit auf den Markt verfügbaren in-Ear Kopfhörern. Je nach Häufigkeit der Nutzung halten diese maximal einige Monate lang und müssen danach gegen neue ausgetauscht werden.
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