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AirPower Patentanmeldung gibt Einblick in technische Details der Ladematte

Apple hat seine Ladematte AirPower im September letzten Jahres vorgestellt, doch bis heute ist sie noch nicht im Handel. Während der iPhone-Hersteller hinter den Kulissen an der Fertigstellung arbeitet, offenbart das Patent des Ladegeräts einige technische Details.

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AppTickerTeam
10.12.20183 Min. Lesezeit
AirPower Patentanmeldung gibt Einblick in technische Details der Ladematte
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Das kabellose Ladegerät AirPower sollte Apple zufolge im Laufe diesen Jahres erscheinen. Angekündigt wurde die Ladematte zusammen mit dem iPhone 8 und dem iPhone X, den ersten beiden iPhones deren Akku induktiv wieder aufgeladen werden kann. Mittlerweile ist mit dem iPhone XR, dem XS und dem iPhone XS Max schon die nächste iPhone-Generation auf dem Markt, von AirPower fehlt allerdings jede Spur. Apple hat sogar sämtliche Hinweise auf das Gerät von seiner Webseite entfernt.

Hoffnung auf ein baldiges Erscheinen von AirPower gab indes der Starter Guide des iPhone XS. In diesem nannte Apple drei Möglichkeiten, das Smartphone zu laden: Auf dem herkömmlichen Weg mit einem Lightning-Kabel, über ein QI-zertifiziertes Ladegerät oder man legt das XS einfach mit dem Display nach oben auf die Ladematte AirPower.

Bei der Gestaltung des Starter Guides könnte man jetzt von einem Fehler Apple's ausgehen - wäre da nicht noch der Fund eines Codeschnipsels in iOS 12. Mit AirPower lassen sich bis zu drei Geräte gleichzeitig aufladen. Eine App zeigt dabei auf dem angeschlossenen Gerät mit dem größten Display den Füllstand aller Geräte an, sodass man nicht alle Displays einzeln aktivieren muss um den Ladezustand zu kontrollieren. Die Programmteile dieser App wurden zumindest in iOS stets weiterentwickelt, was andeutet, dass die Arbeiten an AirPower im Lauf der Zeit nicht eingestellt wurden.

Noch mehr Details in der Patentanmeldung

Einen Ausblick auf weitere technische Details zu AirPower kann man in der Patentanmeldung nachlesen. Dort steht zum Beispiel geschrieben, dass Geräten bei der Verbindung mit AirPower individuelle Identifikationsnummern zugewiesen werden. Dieses Feature macht es potenziellen Angreifern unmöglich, die Drahtlosverbindung zu kapern und Zugang zu dem angeschlossenen iPhone oder der Apple Watch zu erhalten.

AirPower soll außerdem mit jeder Art von drahtloser Energieübertragung zurechtkommen. Neben den in der Patentanmeldung genannten Standards "Qi" und dem der "Power-Matters-Alliance" (jetzt "AirFuel Allliance") wird auch erwähnt, dass weitere Ladetechnologien implementiert werden können. Wenn es also keine Frage der verbauten Technik ist, könnte AirPower also via Update ein neues Setting für die Software erhalten und Ladeparameter zukünftiger Standards einfach freischalten - die Apple-Ladematte wäre quasi zukunftssicher.

Welche Funktionen das fertige Produkt letztendlich beherrschen wird, kann man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Wenn die Nennung von AirPower im Starter Guide des iPhone XS kein Fehler war, könnte sich der Verkaufsstart der Ladematte wirklich nicht mehr lange hinziehen.

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