Aktualisieren von Apps aus alternativen App Stores außerhalb der EU: Apple nennt Zeitfenster
Nach dem Launch von iOS 17.4 wurde bekannt, dass alternative App Stores außerhalb der Europäischen Union nicht funktionieren. Apple hat nun ein Zeitfenster angegeben, in welchem man zumindest Apps aktualisieren kann.

Foto-Credits: Apple & AppTicker
Die Änderungen in iOS 17.4, die Apple bezüglich des Digital Markets Act (DMA) für Nutzer, die in der Europäischen Union leben, vorgenommen hat, sind regionalen Beschränkungen unterlegen. Kurz nach der Veröffentlichung des neuesten iPhone-Updates stellte Apple in einem Support-Dokument klar, dass alternative App Stores außerhalb der EU nicht genutzt werden können.
An diesem Punkt kam die Frage auf, wie Apple es mit App-Updates hält, wenn man sich nicht in der EU aufhält. Der iPhone-Hersteller hat jetzt das eingangs angesprochene Support-Dokument angepasst und geht auf die Frage ein:
- „Wenn Sie die Europäische Union verlassen, können Sie weiterhin Apps öffnen und nutzen, die Sie zuvor von alternativen App-Marktplätzen installiert haben. Alternative App-Marktplätze können diese Apps noch bis zu 30 Tage nach Ihrer Ausreise aus der Europäischen Union aktualisieren, und Sie können weiterhin alternative App-Marktplätze nutzen, um zuvor installierte Apps zu verwalten. Sie müssen sich jedoch in der Europäischen Union befinden, um alternative App-Marktplätze und neue Apps von alternativen App-Marktplätzen zu installieren.“
30 Tage lang läuft also alles weiter, wie man es gewohnt ist. Erst nach einem Monat wird der Aktualisierung besagter Apps der Riegel vorgeschoben und automatisch wieder entfernt, wenn man in ein EU-Land einreist.
In diesen Ländern gibt es keine Probleme
- Belgien
- Bulgarien
- Dänemark
- Deutschland
- Estland
- Finnland
- Frankreich
- Griechenland
- Irland
- Italien
- Kroatien
- Lettland
- Litauen
- Luxemburg
- Malta
- Niederlande
- Österreich
- Polen
- Portugal
- Rumänien
- Schweden
- Slowakei
- Slowenien
- Spanien
- Tschechien
- Ungarn
- Zypern
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