Angeblicher Benchmark des A10X-Prozessor der nächsten iPads aufgetaucht
Es dauert noch etwa ein halbes Jahr, bis wir die neuen iPads zu sehen bekommen. So zumindest die derzeitigen Erwartungen an Apple. Trotzdem ist nun ein erster Benchmark des A10X-Prozessors aufgetaucht, der in den neuen Tablets verbaut sein wird. Die Echtheit lässt sich natürlich nicht bestätigen, jedoch passen die gezeigten Leistungssteigerungen sehr gut zu den Erwartungen, die sich wiederum auf den Zuwächsen der letzten Prozessorgenerationen orientieren.
Seite Jahren hat Apple eine spezielle Aufteilung bei den hauseigenen Prozessoren für iOS-Geräte. Die normale A-Reihe wird in iPhones verbaut, beispielsweise der A10 im iPhone 7 und iPhone 7 Plus. Dann gibt es noch die A-Reihe mit einem X nach der Generationszahl, hier zum Beispiel der A9X in den beiden iPad Pro Geräten. Gegenüber den normalen Prozessoren bieten die X-Versionen zusätzliche Grafikeinheiten und der Prozessortakt ist in der Regel auch höher, da die iPads durch ihre Größe einerseits mehr Raum für stärkere Akkus bieten, andererseits die größeren Aluminiumgehäuse auch eine bessere Kühlung ermöglichen.
So wird nun bei den kommenden iPads, die aber erst für den Anfang des nächsten Jahres erwartet werden, mit dem A10X-Prozessor gerechnet. Dieser wird auf dem A10 basieren aber wie oben schon erwähnt über zusätzliche Grafikeinheiten verfügen, höher getaktet sein und speziell beim großen iPad Pro mit 12,9" Display über mindestens 4 GB RAM verfügen. Das sind zumindest die üblichen Erwartungen an die neue Prozessorgeneration der kommenden iPads. Nun ist ein erster Benchmark aufgetaucht, welcher zum A10X gehören soll. Veröffentlicht wurde dieses Ergebnis bei Weibo, berichtet Techtastic.nl.
Demnach habe der A10-Prozessor im Geekbench 4 Test eine Einzelkernleistung von 4236 Punkten erreicht, was einer Steigerung von 21% gegenüber dem A10 entspricht oder 41% gegenüber dem A9X. Im Mehrkerntest erreicht dieser 6588 Punkte, was 18% über dem A10 und 32% über dem A9X liegt. Ausgehend von den Steigerungen der vorherigen Generationen sind diese Ergebnisse durchaus realistisch, was jedoch natürlich trotzdem noch kein Beweis für die Echtheit ist. So tauchte beispielsweise im Sommer ein Geekbench 4 Ergebnis des A10-Prozessors auf, welches sich im Nachhinein als Fälschung herausstellte. Jedoch muss man dazu sagen, dass gerade dieses Ergebnis eine kleiner als erwartete Steigerung zeigte, was diesmal aber nicht der Fall ist.
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