Apple A13-Chip wird erster System-on-a-Chip im N7 Pro Fertigungsverfahren
In den 2019er-iPhones wird Apple wie bei der letzten Generation Prozessoren verbauen, die im 7-nm-Fertigungsprozess hergestellt wurden. Beim Chipproduzenten TSMC hat man jetzt angekündigt, dass Apple mit Chips aus dem neuen N7-Pro-Verfahren beliefert wird.

Die A-Chips, welche im iPhone, iPad und iPod touch eingesetzt werden, bezieht Apple seit gut fünf Jahren exklusiv von Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC). Schon die iPhones der aktuellen Generation setzen auf Prozessoren, die im 7-nm-Fertigungsverfahren hergestellt werden. Die gleichen Chips kommen bereits bei Qualcomm im Snapdragon 855 oder bei Huawei im Kirin 980 zum Einsatz.
Das taiwanische Nachrichtenportal DigiTimes hat nun berichtet, dass TSMC die Produktion der 7-nm-Chips verbessern konnte. Das modernisierte 7-Nanometer-Verfahren beinhaltet nun die Verwendung von extrem ultravioletter Lithographie (EUV). Das EUV-Verfahren wird intern bei TSMC "N7+" genannt und findet Anwendung bei Prozessoren, wie sie sich zum Beispiel mit dem Kirin 985 bei Huawei in Produktion befinden.
Für den A13-Prozessor von Apple hat TSMC den Fertigungsprozess erneut angepasst: Das "N7 Pro" genannte Verfahren ermöglicht noch einmal Verbesserungen bei Effizienz und Leistung - die 2019er-iPhones sollten also ihre Konkurrenten bei Benchmarks wieder in den Schatten stellen.
Wie wir vor wenigen Tagen bereits berichtet haben, hat TSMC aber schon den nächsten Meilenstein bei der Chipherstellung erreicht. Aktuell läuft die Risikoproduktion von Prozessoren in 5 nm, die bei geringerer Strukturbreite 80 Prozent mehr Transistoren enthalten und is zu 15 Prozent schneller sind.
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