Apple arbeitet angeblich an einer Spielkonsole auf ARM-Basis
Schon bald wird Apple den ersten Mac mit selbst entwickeltem ARM-Prozessor auf den Markt bringen. Gerüchten zufolge soll der Konzern aktuell an einer Spielkonsole tüfteln, die ebenfalls auf einen ARM-Chip als Rechenherz setzt.

Wer ein Spiel aus dem App Store auf einem größeren Display spielen möchte, hat mehrere Möglichkeiten. Entweder bemüht man gleich einen Mac, oder man greift auf ein Apple TV zurück. Alternativ kann man auch den Bildschirminhalt des iPhones oder iPads via AirPlay an den Smart TV streamen. Eine eigene Spielkonsole hat Apple nicht im Portfolio.
Oder besser gesagt: Nicht mehr. Beim Apple Pippin handelte es sich um eine stationäre Konsole, die im März 1996 für 599 Dollar eingeführt wurde, relativ schnell aber wieder vom Markt verschwand. Der Pippin verfügte über eine 66 MHz CPU, ein CD-Laufwerk und über ein 14,4-kbit/s-Modem, was für die damalige Zeit recht fortschrittlich war. Seit dem Pippin gab es keinen weiteren Versuch von Apple, eine Videospielkonsole zu entwickeln.
ARM-Konsole in der Mache?
Einem aktuellen Leak zufolge könnte sich das in naher Zukunft ändern. Der Leaker Mauri QHD schreibt auf Twitter, dass Apple angeblich gerade an einer Spielkonsole auf ARM-Basis arbeitet. Weitere Details gibt es leider keine. Die beste Konsole wird allerdings vom Kunden nicht angenommen, wenn die Auswahl der verfügbaren Titel zu wünschen übrig lässt. Die wenigen Top-Titel waren damals schon für den Pippin ein Dolchstoß.
Aktuellen Meldungen zufolge scheint Apple auch mit dem im Moment verfügbaren Spieleangebot von Apple Arcade nicht zufrieden zu sein. Die Verträge mit den Entwicklern wurden vor wenigen Wochen auf die Probe gestellt. Wir sind gespannt, ob sich das Gerücht zur Apple-Spielkonsole bewahrheitet und welchen Weg der iPhone-Hersteller künftig bei den Spielen für seine Plattformen beschreiten wird.
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