Apple bestätigt Arbeit an einem modularen Mac Pro
Seit gestern kann man auf der Webseite von Apple den neuen iMac Pro bestellen. Am Ende der offiziellen Pressemitteilung zum Event findet sich ein von Apple bewusst gesetzter Hinweis auf einen neuen Mac Pro in modularer Bauweise.
In den letzten Monaten war es still um einen Nachfolger des Mac Pro, schließlich musste sich Apple voll und ganz auf sein neues Desktop-Flaggschiff, den iMac Pro kümmern. Um so überraschender lesen sich die Zeilen der Pressemitteilung vom 14. Dezember:
„In addition to the new iMac Pro, Apple is working on a completely redesigned, next-generation Mac Pro architected for pro customers who need the highest performance, high-throughput system in a modular, upgradeable design, as well as a new high-end pro display."
Damit hat Apple seinen Kunden signalisiert, dass sowohl noch am Projekt gearbeitet wird als auch dass die Pläne an der modularen Bauweise nicht begraben worden sind. Das war aber seitens Apple auch schon die einzige Information über das geplante Desktop-System, technische Details oder gar einen Releasetermin gibt es noch nicht. Deshalb kann man zum jetzigen Zeitpunkt nur Vermutungen anstellen.
Aus früheren Meldungen aus Cupertino ist bekannt, dass man beim Folgemodell weg möchte vom Gehäuse des 2013er Mac Pro. Laut Apple könnte man die neue Hardware-Konfiguration in dieser Gehäuse-Bauform nicht ausreichend kühlen, speziell die Grafikkarte. Ein großer Kritikpunkt der Kunden war außerdem die fehlende Aufrüstmöglichkeit. Im Netz sind mittlerweile Gerüchte im Umlauf, dass man bei Apple die modulare Bauweise ähnlich sieht wie beim RenderCube: Der Computer an sich ist ein geschlossenes System und lässt sich nicht erweitern. Benötigt man stärkere Hardware, kann man sich einen weiteren Würfel dazukaufen, diesen mit dem ersten Rechner koppeln und so die Leistung quasi verdoppeln.
Bei idropnews geht man davon aus, dass Apple aufgrund der Veröffentlichung des Zusatztextes in der Pressemitteilung den Verkaufsstart des neuen Mac Pro relativ „zeitnah" plant. Man rechnet mit der offiziellen Vorstellung bis 2019 und mit der Verfügbarkeit im Folgejahr.
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