Apple enthüllt neue Funktionen von iOS 12
Bereits vor gut zwei Wochen haben wir darüber berichtet, dass Apple einige angekündigte neue Features von iOS 12 auf das nächste Jahr verschoben hat. Jetzt sind weitere Details zum jährlichen iOS-Update bekannt geworden.

Apple's Software-Chef Craig Federighi hat seinem Team schon im Januar die neuen Pläne offen gelegt. So haben seine Ingenieure ab sofort mehr Zeit, iOS stabiler und sicherer zu machen. Noch bis zum Jahreswechsel war die Deadline für Neuerungen in iOS stets im Herbst, denn im September veröffentlicht Apple immer eine neue Version des mobilen Betriebssystems. Somit standen die Entwickler konstant unter Druck - doch damit ist es nun vorbei: Federighi's Mitarbeiter haben nun für die Entwicklung neuer Funktionen bis zu zwei Jahre Zeit. Parallel dazu möchte Apple neue iOS-Features nicht mehr im Voraus ankündigen. Der neue Home Screen und Verbesserungen in der Foto App z. B. wurden auf das Jahr 2019 verschoben.
„This change is Apple beginning to realize that schedules are not being hit, stuff is being released with bugs – which previously would not have happened”
So will man das Hauptaugenmerk bei iOS 12 hauptsächlich auf die Stabilität und die Sicherheit des Betriebssystems legen. Fehlfunktionen wie die falsche Sortierung bei SMS-Nachrichten oder das späte Reagieren des iPhone X auf eingehende Anrufe sollen sich nicht wiederholen, das System soll bugfreier werden.
Gegenüber Bloomberg hat sich ein namentlich nicht genannter Mitarbeiter von Apple jetzt zu den Funktionen geäußert die - laut seiner Aussage - sicher mit iOS 12 veröffentlicht werden. So wird die Animoji-Funktion in FaceTime integriert. In Videotelefonaten soll es dann möglich sein, anstatt seines Gesichts ein Animoji sprechen zu lassen. Der Gesprächspartner sieht dann einen Animoji der die Gestiken und Mimiken des Anrufers 1:1 wiedergeben soll. Für die Zukunft sind in FaceTime auch Videokonferenzen mit mehreren Teilnehmern geplant, was aber wahrscheinlich erst mit iOS 13 eingeführt wird. Für iOS 12 wird es außerdem einen überarbeiteten Nicht-Stören-Modus geben der es erlaubt, ausgewählte Anrufe automatisch stumm zu schalten.
Eine weitere Neuerung die noch in diesem Jahr kommen könnte: die Universal-App für iPhone, iPad und den Mac. Drittanbieter-Apps muss man demnach nur ein Mal kaufen und kann sie dann auf allen Systemen benutzen. Im Moment gibt es bei den Apps nicht nur Unterschiede zwischen iOS und Mac, einige Apps differenzieren sogar noch zwischen iPhone und iPad und müssen, wenn man sie auf beiden Geräten nutzen möchte, doppelt gekauft werden. Etwaige InApp-Käufe müssen in solch einem Fall auch doppelt getätigt werden. Dieser Umstand soll mit iOS 12 und dem kommenden macOS 10.14 der Vergangenheit angehören.
Wir sind gespannt und halten euch über Neuigkeiten zu iOS 12 auf dem Laufenden.





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