iOS · iOS

Apple erhält zahlreiche Unterstützung für die Weigerung Hintertüren in iOS-Geräte einzubauen

Apple bekommt zahlreiche Unterstützung von anderen Technologieunternehmen wie Google, Facebook und Twitter bei seiner Weigerung dem FBI beim Knacken von iPhones behilflich zu sein, indem eine Hintertür in iOS-Geräte eingebaut wird. Ein US-Senator plant hingegen ein neues Gesetz, mit dem es möglich sein soll Unternehmen wie Apple abzustrafen, wenn sie sich weigern Geräte zu entsperren.
A
AppTickerTeam
19.02.20162 Min. Lesezeit
Banner-Werbung
Leaderboard · 970 × 250 / 728 × 90

Vor zwei Tagen veröffentlichte Apple einen offenen Brief, mit dem das Unternehmen erklärt, dass es sich weigert dem FBI beim Knacken eines iPhones zu helfen. Die Forderung des FBIs geht nämlich in die Richtung, dass Apple eine spezielle Version von iOS bereit stellen soll, die sich im Arbeitsspeicher des Gerätes installieren lasse und den Großteil der Sicherheitsfunktionen nicht verfügt.

Für Apple kommt das dem nachträglichen Einbau einer Hintertür in iOS-Geräten gleich. In diesem Fall mag das gerechtfertigt sein, da es sich um das Smartphone eines überführten Terroristen handelt, doch diese Technologie habe das Risiko in falsche Hände zu geraten und missbraucht zu werden. Apple will sich also weigern Hintertüren in iOS-Geräte einzubauen und sucht mit dem offenen Brief um öffentliche Unterstützung.

Die bekommt Apple nun auch von anderen großen Technologieunternehmen. Dazu gehören mittlerweile Google, WhatsApp und Facebook sowie Twitter. Facebook kritisiert in einer aktuellen Stellungsnahme die Forderung des FBIs als den Versuch einen gefährlichen Präzedenzfall zu schaffen.

Mehr Zeit für Apple und neues Gesetz in Vorbereitung

Apple selbst hat nun etwas mehr Zeit bekommen, um auf die Forderung seitens des FBIs und des Gerichtes zu reagieren. So hatte Apple ursprünglich dafür 5 Tage Zeit bekommen, was jetzt bis zum 26. Februar verlängert wurde. Da sich Apple weigern will, bleibt dem Unternehmen nur die Option darauf zu plädieren, dass die Umsetzung mit einer unzumutbaren Aufwand verbunden sei.

Indes regt sich aber auch Widerstand gegen Apple, wie das Wall Street Journal berichtet. Und zwar wird im US-Senat ein neues Gesetz vorbereitet, welches die Rechtsgrundlage für eine Bestrafung von Unternehmen liefern soll, die sich wie Apple weigern Gerichtsentscheide zum Entsperren von Geräten zu befolgen. Diese Pläne verfolgt der Senator Richard Burr, der Vorsitzender im US-Geheimdienstausschuss ist. Noch ist jedoch unklar, wer diese Pläne unterstützen wird und ob diese überhaupt Erfolg haben werden.

Banner-Werbung
Inline · Billboard 970 × 250

Das könnte dich auch interessieren

Weitere Geschichten aus iOS.

Alle iOS →
EU warnt Meta vor 12,5-Milliarden-Geldstrafe wegen suchtfördernder App-Designs
Technik News

EU warnt Meta vor 12,5-Milliarden-Geldstrafe wegen suchtfördernder App-Designs

Die Europäische Kommission wirft Meta vor, Facebook und Instagram durch Endlosscrollen und Autoplay bewusst süchtig machend zu gestalten. Bei einem Verstoß gegen den Digital Services Act droht eine Rekordbuße.

Vor 5 Std3 Min
Apple sperrt Downgrades auf iOS 26.5 und iOS 26.5.1
iOS

Apple sperrt Downgrades auf iOS 26.5 und iOS 26.5.1

Apple hat die Unterschrift für iOS 26.5 und 26.5.1 entfernt. Nutzer müssen nun auf iOS 26.5.2 aktualisieren, da das Update kritische Sicherheitslücken schließt.

Vor 4 Tagen2 Min
WhatsApp testet Online-Status-Indikator auf iOS
Apps

WhatsApp testet Online-Status-Indikator auf iOS

Der Messenger führt in der iOS-Beta einen grünen Indikator ein, der zeigt, wann ein Kontakt gerade aktiv ist. Bestehende Datenschutzeinstellungen werden weiterhin berücksichtigt.

Vor 6 Tagen3 Min
Russland droht Apple mit 52-Millionen-Dollar-Geldstrafe wegen verweigerter Vorinstallation
Apple

Russland droht Apple mit 52-Millionen-Dollar-Geldstrafe wegen verweigerter Vorinstallation

Moskau verlangt die Vorinstallation staatlicher Apps auf iPhones und setzt eine Frist bis zum 15. Juli 2026. Bei Nichtbefolgung droht eine Rekordstrafe.

02.07.20263 Min
Apple veröffentlicht iOS 26.5.2 vorzeitig wegen KI-gestützter Hacking-Gefahr
Apple

Apple veröffentlicht iOS 26.5.2 vorzeitig wegen KI-gestützter Hacking-Gefahr

Apple hat ein ungewöhnliches Sicherheitsupdate vorab freigegeben. Hintergrund sind wachsende Bedenken bezüglich KI-gestützter Hacking-Methoden.

30.06.20262 Min
Amazfit-Smartwatches erhalten direkte WhatsApp-Antworten auf dem iPhone
Smartwatch

Amazfit-Smartwatches erhalten direkte WhatsApp-Antworten auf dem iPhone

Drei Amazfit-Modelle nutzen ab sofort Apples neue APIs für Drittanbieter-Uhren. Nutzer können direkt vom Handgelenk auf WhatsApp-Nachrichten antworten und Benachrichtigungen interaktiv bearbeiten.

29.06.20262 Min

Kommentare

Sei der Erste, der hier kommentiert.

Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.

News & Schnäppchen — jeden Freitag in deiner Inbox.

Die wichtigsten App-News und besten Deals der Woche, kuratiert von der Redaktion. Kein Spam.