Apple: FBI hat sich selbst den Zugang zu den Daten auf dem iPhone 5c verbaut
Eine Stellungsnahme seitens Apple impliziert, dass sich das FBI den Zugang zu den Daten des San-Bernadino-Attentäters selbst verbaut hat. Und zwar hat das FBI das iCloud-Passwort des Attentäters geknackt, anstatt dann jedoch ein automatisches iCloud-Backup durchzuführen und so an die Daten zu kommen, hat das FBI das Passwort geändert, sodass nun kein Backup mehr möglich ist.
Apple steht derzeit im Zusammenhang mit dem Terroranschlag in San Bernadino Kalifornien in den Schlagzeilen und hatte sich vor einigen Tagen auch mit einem offenen Brief an die Öffentlichkeit gewandt. Und zwar verlangt das FBI und ein kalifornisches Gericht, dass Apple den Ermittlern hilft das iPhone 5c des Attentäters zu knacken, um an die Daten darauf zu kommen.
Was die Sache so brisant macht, ist, dass das FBI den Einbau einer regelrechten Hintertür in iOS-Geräte fordert. Wie Apple nun in einer Stellungsnahme angibt, hat sich das FBI selbst eine Möglichkeit verbaut, ziemlich einfach an die Daten zu kommen. Und zwar wäre es über den iCloud-Account des Attentäters und ein neues automatisches Backup der Daten möglich gewesen.
Dafür müsste das dazugehörige iCloud-Passwort geknackt werden, was das FBI auch geschafft hat. Jedoch wurde kein neues iCloud-Backup mit dem iPhone 5c durchgeführt, sondern das iCloud-Passwort geändert, sodass nun kein neues Backup mehr möglich ist. Die Änderung des Passwortes geschah dabei etwa 24 Stunden nachdem das FBI das iPhone 5c des Attentäters beschlagnahmt hatte.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Smartphone.

Apple plant 15 neue Produkte für Ende 2026
Apple kündigt eine massive Produktflut für das zweite Halbjahr 2026 an – von faltbarem iPhone über MacBook Ultra bis zum neuen Smart-Home-Hub. WWDC 2026 markiert den Start einer neuen Ära.

iOS 26.5 öffnet iPhone-Funktionen für Drittanbieter-Zubehör in der EU
Mit iOS 26.5 erweitert Apple in der Europäischen Union die Schnittstellen für Zubehör von Drittanbietern. Smartwatches und Kopfhörer können künftig einfacher koppeln und Benachrichtigungen sowie Live-Aktivitäten empfangen.

Apple lädt zur WWDC 2026 ein – Keynote am 8. Juni
Apple verschickt offizielle Einladungen zur WWDC 2026: Die Entwicklerkonferenz findet vom 8. bis 12. Juni statt. Im Fokus stehen iOS 27, neue Betriebssystem-Updates und eine überarbeitete Siri mit Gemini-KI.

So nutzt du versteckte iPhone-Features für mehr Effizienz
Viele iPhone-Nutzer kennen die versteckten Funktionen ihres Geräts nicht. Wir zeigen, wie Sie Widgets direkt aus App-Symbolen erstellen, Ihren Ortsverlauf nutzen und persönliche Vibrationsmuster einstellen.

iOS 26.5: Erinnerungen-App zeigt nun konkrete Uhrzeiten beim Schlummern
Mit iOS 26.5 ersetzt Apple die vagen Zeitangaben in der Erinnerungen-App durch präzise Uhrzeiten. Nutzer wissen ab sofort exakt, wann sie an ihre Aufgaben erinnert werden.

Apple prüft KI-Agenten-Apps im App Store trotz Sicherheitsrisiken
Apple diskutiert intern, wie Apps mit KI-Agenten-Funktionen in den App Store aufgenommen werden können. Das Unternehmen steht vor dem Dilemma, zwischen Sicherheitsrichtlinien und neuen Geschäftsmöglichkeiten zu vermitteln.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.