Apple investiert weiter in saubere Energie
Der Techgigant aus Kalifornien berichtet von den Erfolgen seiner Green Bonds (grüne Anleihen).

Die grüne Anleihe funktioniert wie eine herkömmliche Anleihe. Ein Unternehmen verkauft Anleihen an Anleger. Im Fall von Apple beträgt die Laufzeit der Anleihe zwischen sechs und
zwölf Jahren. Der Anleger profitiert von einer festen Rendite über die gesamte Laufzeit und der Anleihengeber, in diesem Fall Apple, kann die Einnahmen eins zu eins in
Ökoprojekte investieren. Dabei gilt die grüne Anleihe des Konzerns mit dem Apfel bei den Anlegern als besonders beliebt.
Seit 2016 konnten durch die Green Bonds satte 4,7 Milliarden Dollar generiert werden, womit im Jahr 2020 ganze 17 Green Bonds Projekte finanziert wurden.
Die jährlichen CO2-Einsparungen dieser 17 Projekte entsprechen den Abgasen von ca. 200.000 Autos.
Seit Bestehen der grünen Anleihen konnte Apple bereits 1,2 der anvisierten 6 Gigawatt sauberer Energie erzeugen.
Bis 2030 will Apple klimaneutral produzieren
Mit der geplanten klimaneutralen Produktion ab dem Jahr 2030 hat sich Apple ambitionierte Ziele gesetzt. Den eigenen Betrieb führen die Amerikaner bereits jetzt schon zu 100 Prozent klimaneutral durch. Die Inbetriebnahme einer fast 200 Hektar großen Solaranlage in der Wüste Nevadas hat dazu wesentlich beigetragen. Auch umliegende Gemeinden und weitere Firmen profitieren von der Sonne Kaliforniens. Für den Konzern wird es jedoch eine Herausforderung sein, die CO2-Bilanz jeglicher Zulieferer auf Null zu bringen, damit sie ihre Geräte in ein paar Jahren als "klimaneutral" bewerben dürfen.
Unabhängig davon, ob Apple dieses Ziel erreicht, sind sie bereits jetzt mit gutem Beispiel vorangegangen und haben gezeigt, dass sich Klimaschutz und Wirtschaftswachstum nicht gegenseitig ausschließen müssen.
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