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Apple legt mit Podcasts+ vor - Spotify reagiert

Podcasts erfreuen sich auch in diesem Jahr einer immer weiter wachsender Beliebtheit. In dieser Woche wurde durch Apple das neue Abo-Modell der hauseigenen Podcast-App vorgestellt. Spotify reagierte nun und kündigte ebenfalls einen eigenen Abo-Dienst für seine Nutzer an. 

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AppTickerTeam
24.04.20213 Min. Lesezeit
Apple legt mit Podcasts+ vor - Spotify reagiert
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Streamingdienste haben das Potenzial von Audioserien schon lange erkannt und buhlen allesamt um die Gunst der Kunden. Die durch Podcasts generierten Werbeeinnahmen übersteigen in den USA im Jahr 2021 die magische Milliardenmarke. Nachdem Apple am Dienstag mit Podcast+ ein Update zu seiner hauseigenen Podcast-App vorstellte, zog der schwedische Streaming-Gigant Spotify nun nach und kündigte ebenfalls einen eigenen Abo-Dienst für seine Kunden an. 

Tim Cook stellte im Zuge der Keynote das größte Update der App seit der Einführung im Jahr 2012 vor. Von den Änderungen sollen sowohl die Hörer als auch die Macher von Podcasts profitieren. Die wichtigsten Änderungen sind die Podcasts-Abos, mit denen es dem Hörer möglich sein wird, seine Podcast-Producer finanziell zu unterstützen. Die Höhe der Abo-Preise legen die Macher selbst fest. Diese sollen üblicherweise in einem monatlichen Bezahlsystem abgerechnet werden. Aufgrund der gewählten Formulierung sollen aber auch andere Zahlrhythmen ermöglicht werden. Der Nutzer erhält in jedem Fall die Möglichkeit, einen Podcast zu testen, bevor er ein kostenpflichtiges Abo abschließt. 

Ein abonnierter Podcast kann übrigens auch mit den anderen Familienmitgliedern geteilt werden. Welche Inhalte zu welchen Konditionen innerhalb der Familie geteilt werden können, entscheidet ebenfalls der Podcast-Produzent. Auch die Entscheidung über den Inhalt und Umfang von bezahlten Diensten liegt in der Verantwortung der Macher. Das Angebot von Exklusivinhalten, der Verzicht auf Werbeinhalten und ein früherer Zugang zu neuen Episoden werden hier als Beispiele angeführt.

Für die Produzenten bietet Apple ein Tool an, mit dem die kostenpflichtigen Abo-Inhalte verwaltet werden. Den Dienst lässt sich Apple jedoch mit 20 Dollar jährlich vergüten. 

Spotify zieht nach

Einem (kostenpflichtigen) Bericht vom Wall Street zu Folge, zieht der schwedische Streamingdienst Spotify nun nach. Die beiden Konzerne sind auf dem Gebiet der Podcasts längst die ärgsten Konkurrenten. Im Jahr 2019 gab es in der Spotify-Mediathek 450.000 Podcasts zu hören. Aktuell sind es bereits über 2,2 Millionen. Hinsichtlich des Marktanteils spürt Apple schon länger den Atem von Spotify im Nacken. Lag der Anteil von Apple Podcast im Jahr 2018 noch bei 34 Prozent, ist dieser mittlerweile auf 24 Prozent gesunken. 

Nun geht Spotify also mit einem eigenen Abo-Service an den Start und könnte mit einer kleinen aber feinen Abweichung den Unterschied ausmachen:

Im Gegensatz zu Apple müssen Podcaster bei Spotify keine jährliche Gebühr anfallen. Auch auf eine Umsatzbeteiligung wird dem Bericht nach verzichtet. Zum Vergleich: Für den Appledienst Podcast+ werden Provisionen in Höhe von 15 oder 30 Prozent fällig. In dem Bericht heißt es dazu:

"Es wird Podcaster weder zur Kasse bitten, noch eine Provision von ihren Abonnements verlangen, und wird ihnen erlauben, ihre eigenen Preise zu setzen"

Den Gerüchten zu Folge, sollen die Neuerungen in der kommenden Woche angekündigt werden. Wann diese umgesetzt werden, ist aktuell noch nicht klar. Apple hat den Start bereits für den Monat Mai kommuniziert. 

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