Apple Music: Mediathek wohl vollständig in Lossless Audio verfügbar
Im Juni ist Apple mit Lossless Audio, also verlustfreier Musikqualität mit mindestens 16 Bit/44,1 Kilohertz, an den Start gegangen. Das Ziel, bis zum Jahresende das gesamte Musikangebot bei Apple Music in Lossless Audio anzubieten, hat das Unternehmen scheinbar erreicht.

Apple hat für sich den Anspruch seinen Nutzern ein unvergleichliches Hörerlebnis mit höchster Audioqualität zu bieten. Aus diesem Grund hat Cupertino Abonnenten von Apple Music das Versprechen gegeben, die gesamte Mediathek mit verlustfreier Audiokomprimierung auszustatten, sodass auf dem Weg vom Studio zum Endgerät der Hörer keine Daten der ursprünglichen Quelldatei verloren gehen.
Mit ALAC (Apple Lossless Audio Codec) hat Apple eine eigene verlustfreie Audiokomprimierungstechnologie entwickelt, die sämtliche über Apple Music abrufbare Titel in Auflösungen von mindestens 16 Bit/44,1 kHz bis 24 Bit/192 kHz bereitstellt.
Die Ankündigung der Bereitstellung von Musik in verlustfreier Qualität sorgte bei vielen Musikfans für strahlende Augen. Zugleich setzte sich Apple selbst das Ziel, den gesamten Musikbestand von Apple Music bis zum Ende des Jahres in Lossless Audio anzubieten.
Gesamte Mediathek in Lossless Audio verfügbar
Zum Start im Sommer waren bereits 20 Millionen Titel in verlustfreier Qualität vorhanden. Bis zum Ende des Jahres sollten dann alle zum damaligen Zeitpunkt rund 75 Millionen Lieder auf Apple Music mit dem Feature versehen sein. Die Option, Musik mit Lossless Audio zu genießen, steht zum Jahresende tatsächlich bei etlichen Interpreten zur Verfügung.
Alle von uns überprüften Titel und Alben sind mittlerweile mit dem entsprechenden Lossless-Hinweis versehen. Es gibt jedoch auch Berichte, dass sich in der Mediathek nach wie vor Inhalte befinden, die bisher noch nicht aufgewertet wurden.
Da es sich dabei allerdings nur um eine verschwindend geringe Anzahl an Inhalten handeln dürfte, scheint Apple sein Ziel somit im Großen und Ganzen erreicht zu haben.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Sonstiges.

Apple fertigt Chips unter Druck bei Intel in den USA
Apple hat unter erheblichem politischen Druck einen Fertigungsdeal mit Intel abgeschlossen. Ziel war vor allem die Abwendung drohender Importzölle, nicht eine Neuausrichtung der Chipproduktion.

iPhone 18 Pro: Leaker berichten von dickerem Gehäuse, mehr Gewicht und fehlendem Schwarz
Mehrere Leaker deuten auf drei Design-Anpassungen beim iPhone 18 Pro hin: Eine potenzielle Verdickung des Gehäuses, ein höheres Gesamtgewicht und eine reduzierte Farbpalette ohne Schwarz-Modell.

Teurere Bauteile: Apple rechnet mit höheren Kosten für das iPhone 18 Pro Max
Die Materialkosten für das kommende iPhone 18 Pro Max steigen durch teure Speicherchips und den neuen 2-Nanometer-Chip massiv an. Experten gehen davon aus, dass Apple die Verkaufspreise im Schnitt um 200 Dollar anheben muss.

iPhone 18 Pro Max: Gewicht und Dicke steigen durch massiven Akku
Mit dem iPhone 18 Pro Max kehrt Apple bei den Spezifikationen zu älteren Werten zurück. Das neue Flaggschiff wird durch einen vergrößerten Akku deutlich schwerer und dicker als der direkte Vorgänger.

iPhone Ultra: Lieferkette bestätigt September-Start
Frische Meldungen aus der Apple-Lieferkette widerlegen die jüngsten Verzögerungs-Gerüchte. Das faltbare iPhone Ultra kommt pünktlich im September 2026 auf den Markt, doch extreme Lieferengpässe und Wartezeiten von mehreren Wochen bleiben wahrscheinlich.

Apple testet CXMT-Speicherchips für China – Politische Hürden in Washington
Apple prüft DRAM-Chips des chinesischen Herstellers CXMT für Geräte in China und setzt sich in Washington für eine Nutzungserlaubnis ein. Der globale Speicherchip-Mangel zwingt das Unternehmen zu alternativen Lieferquellen.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.