"Apple Silicon"-Roadmap bekannt? Der M-Prozessor soll alle 18 Monate aktualisiert werden
Der M1-Chip ist der erste von Apple selber entwickelte ARM-Prozessor für den Mac. Doch wann stellt der Konzern den M2 vor? Und wie sieht es künftig mit Updates aus? Aus Zulieferkreisen sind nun erste Informationen zur Roadmap der M-Prozessoren ans Licht gekommen.

Mit der Vorstellung des M-Prozessors im Jahr 2020 und den ersten Benchmarks der ersten Generation war klar: Mit den neuen ARM-SoCs hat Apple ein ernst zu nehmendes Konkurrenzprodukt für Hersteller wie Intel oder AMD auf den Markt gebracht. Vergangenen Oktober folgten mit dem M1 Pro und dem M1 Max die aufgebohrten Versionen des M1, die noch einmal ordentlich an der Leistungsschraube drehten.
Hinter den Kulissen arbeitet der iPhone-Hersteller am Nachfolger, dem M2-Chip. Wann dieser vorgestellt wird, ist noch nicht bekannt. Gleiches gilt für die Zukunft, also der Turnus, in dem Apple seine M-Prozessoren aktualisieren möchte.
Erster Mac mit M2 im zweiten Halbjahr 2022
Die Chinese Commercial Times will nun die Roadmap der "Apple Silicon"-Chips in Erfahrung gebracht haben. In einem aktuellen Artikel wird ein Updatezyklus von 18 Monaten genannt. Dieser soll gelten, sobald sich die Lage auf dem Weltmarkt etwas entspannt hat. Im Moment kommt es in allen Bereichen der elektronischen Komponenten zu Lieferengpässen, die den Auswirkungen der Corona-Pandemie geschuldet sind.
So verzögert sich der Start des M2, erst in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres soll es so weit sein. Der M2 trägt die Bezeichnung "Staten" und wird aller Voraussicht nach erstmals im neuen Mac mini sowie dem MacBook Air verbaut. Letzteres will Apple angeblich komplett überarbeiten.
Schon im ersten Halbjahr des darauffolgenden Jahres würde Apple dann den M2 Pro und den M2 Max vorstellen (Codename "Rhodes"), die beide im 4-nm-Verfahren von der Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) gefertigt werden. Anderthalb Jahre später würde dann der M3 folgen, den TSMC in 3 nm herstellt.
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