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Apple verteidigt Pläne für das Datenzentrum in Irland

Seit zwei Jahren arbeitet Apple an einem neuen Datenzentrum in Irland und Dänemark. Im ersten Land gibt es aber Probleme mit dem weiteren Bau, da Umweltschützer negative Auswirkungen auf die Umgebung befürchten. Apple hat nun reagiert und die Pläne verteidigt. Langfristige Umweltauswirkungen werden dabei bestritten.
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AppTickerTeam
28.05.20162 Min. Lesezeit
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Vor etwa einem Jahr kündigte Apple an, dass in Irland und Dänemark für umgerechnet 1,7 Milliarden Euro zwei Datenzentren geplant sind. Diese sollen dabei mit 166.000m² ausgesprochen groß ausfallen, dreimal größer als das Datenzentrum im US-Bundesstaat North Corolina. Beide Standorte sollen Anfang des nächsten Jahres in Betrieb gehen und im Herbst 2015 erhielt Apple auch von den zuständigen Behörden das Ok für den Bau der Datenzentren.

Mittlerweile hat sich aber in Irland der Wind gedreht, da lokale Umweltschützer einen negativen Einfluss auf die Umgebung des Datenzentrum befürchten. Daher wird die Erlaubnis zum Bau des Datenzentrums erst mal neu überdacht und eine Entscheidung soll im Sommer dieses Jahres zustande kommen. Kritiker des Projektes argumentieren, dass die Anlage die Lärmbelästigung, Lichtverschmutzung und Verkehrsbelastung erhöhen werde.

Nun hat Apple auf diese Kritik reagiert, nachdem es schon vorher bei der Bekanntgabe der Pläne ankündigte, gefällte Bäume im Derrydonnell Wald zu ersetzen. So gibt Robert Sharpe an, der für Apples weltweite Datenzentren zuständig ist, dass der Bedarf an neuen Standorten enorm gestiegen sei. Nutzer von Apple-Produkten wollen auch den App Store, Apple Music, Apple Pay und iCloud nutzen, was entsprechende Serverkapazitäten erfordere.

Jeden Tag werden Milliaden von Nachrichten, Photos und Millionen von FaceTime-Anrufen ausgetauscht und Nutzer erwarten, dass dies zu jeder Zeit und von überall aus mit einer hohen Geschwindigkeit, Reaktionszeit und Qualität geschieht. Apples Ansatz ist also der Aufbau von weltweit verteilten Datenzentren, um diese Dienstleistungen zu ermöglichen. Zu den Umweltaspekten äußerte sich Sharpe so, dass es keine langfristigen Auswirkungen geben werde.

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