Apple Vision Pro: günstigeres Modell könnte 2025 Marktreife erlangen
Für die Entwicklung der Vision Pro ist bei Apple die "Vision Group" zuständig – und das Team ist derzeit alles andere als untätig. Voraussichtlich nächstes Jahr soll schon die zweite Generation des Mixed-Reality-Headsets eingeführt werden.

Foto-Credits: Apple
Vergangenes Jahr hat Apple seine Entwicklerkonferenz dazu genutzt, um sein erstes Mixed-Reality-Headset vorzustellen. Die Apple Vision Pro ist seit Februar in den USA und Ende Juni auch bei uns erhältlich. Das Ganze hat aber seinen Preis: In en USA ist man ab 3.499 Dollar und hierzulande ab 3.999 Euro dabei – zu viel, als dass sich die Brille einen Platz im Massenmarkt erkämpfen kann.
Doch gute Verkaufszahlen wollte Apple mit der Vision Pro gar nicht erreichen. Zumindest war man sich im Klaren darüber, dass die erste Generation des Headsets einem relativ kleinen Käuferkreis vorbehalten sein wird. Die Vision Pro legte bei Apple allerdings den Grundstein für eine neue Produktkategorie, die weiter ausgebaut werden soll.
Günstigeres Vision-Headset soll nächstes Jahr erscheinen
Obwohl mittlerweile mehr als 2.500 Apps verfügbar sind, die nativ unter visionOS laufen, liegt die Vision Pro wie Blei in den Regalen. Die weltweiten Verkäufe belaufen sich im unteren sechsstelligen Bereich. Und die Verkaufszahlen sinken weiter.
Schon länger wird gemunkelt, dass Apple an einer günstigeren Variante der Vision Pro arbeitet. Das bestätigte jetzt Bloombergs Mark Gurman am Wochenende in der kostenpflichtigen Ausgabe seines "Power On"-Newsletters (via 9to5mac). Er schreibt, dass er sich zwar nicht ganz sicher ist, wann das abgespeckte Modell genau auf den Markt kommt. Dem aktuellen Entwicklungsstand zufolge könnte es aber schon im nächsten Jahr so weit sein.
Nicht mehr als 1.500 Dollar
Beim Preis nennt er ein klares Limit von 1.500 Dollar, um mit anderen Herstellern konkurrieren zu können:
- „Die neue Gerätekategorie muss erst noch die Vorstellungskraft der Verbraucher erobern, und es ist schwer zu sagen, wann das geschehen wird. Wenn das billigere Modell nicht unter 1.500 Dollar liegt, werden die Vision-Geräte wahrscheinlich Nischenprodukte bleiben.“
Gurman äußerte allerdings Bedenken daran, an welcher Stelle Apple teurere Komponenten gegen günstigere austauschen könnte. Und es ist fraglich, ob 2.000 Dollar weniger reichen, um den Massenmarkt zu erreichen.








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