Apple-Vorstand Federighi spricht in The Talk Show über Face ID
"Es gibt keinen Grund, sich Sorgen zu machen. Die Gesichtserkennung wird Diebstähle nicht vereinfachen und Ängste, die Technik wird im entscheidenden Moment nicht funktionieren seien unbegründet."
Der Gesichtserkennung Face ID prognostiziert Federighi für die Zukunft die gleiche Beliebtheit bei den Kunden wie der Entsperrung per Fingerabdruck mit Touch ID:
"Honestly, we’re just all counting the days until customers can get their hands on these. I think just like with Touch ID, initially people thought, Apple’s done something that’s totally not going to work and I’m not a believer and I’m not going to use this feature. [...] Now, everyone is worried because they can’t imagine their life without Touch ID and we’re going to see exactly the same thing with Face ID."
Gegen das Diebstahl-Szenario gibt der Apple-Vorstand zwei Tipps: Einerseits muss man laut Federighi "direkt in die Kamera starren" um das iPhone X zu entsperren. Daraus kann man folgern, dass man - im Fall eines Diebstahls - die Augen einfach nicht auf das iPhone richtet. Weiterhin ist es möglich, Face ID durch drücken zweier Buttons am Gerät zu deaktivieren; der Dieb muss dann den vierstelligen Gerätecode eingeben.
Einerseits hat Federighi recht, Face ID wird wie damals Touch ID den Umgang mit dem Smartphone erleichtern und einfacher machen. Auch die beiden Hinweise in Bezug auf Face ID in einer Diebstahls-Situation sind korrekt - wenn man denn im Falle eines Diebstahls über die nötige Nervenstärke und Umsicht verfügt, die Tipps auch umzusetzen. Andererseits sind wenig bis gar keine Fälle bekannt, in welchen ein iPhone-Nutzer von einem Dieb zum Auflegen des Fingers gezwungen wurde. Man sollte sich in Zukunft nur genau überlegen, mit welchen Personen man ein Selfie macht.
Das iPhone X kann man ab dem 27. Oktober 2017 bestellen, die Auslieferung beginnt ab dem 3. November. Das Modell mit 64 GB wird ab 1.149 € erhältlich sein, die Variante mit 256 GB kostet mind. 1.319 €.
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