Apple vs. Samsung: Wie das iPhone 15 den Smartphone-Markt verändern könnte
Die Analysten von Trendforce gehen davon aus, dass Apple Samsung schon bald als weltweit größten Hersteller von Smartphones ablösen könnte. Dabei soll das neue iPhone 15 eine entscheidende Rolle spielen.

Samsung ist seit über 10 Jahren unangefochtener Marktführer in der Smartphone-Branche. Kein anderes Unternehmen konnte derart viele Geräte absetzen wie das südkoranische Unternehmen. Allerdings sitzt die Konkurrenz, allen voran Apple, im Nacken und konnte den Abstand zum Platzhirsch kontinuierlich verringern.
Im Jahr 2022 erreichte Samsung einen Marktanteil von 21,6 Prozent, in Sichtweite dahinter liegt Apple mit einem Anteil von 18,6 Prozent. Wie die Analysten von Trendforce nun prognostizieren, könnte sich schon bald ein Machtwechsel auf dem Smartphone-Markt ankündigen.
Mit dem iPhone 15 an die Spitze?
Das Portal Trendforce gelangt aufgrund aktueller Zahlen zu der Einschätzung, dass Apple Samsung in diesem Jahr tatsächlich vom Smartphone-Thron stoßen könnte. Trotz der zu Beginn des Jahres vorgestellten Galaxy-S23-Baureihe musste das südkoreanische Unternehmen im zweiten Quartal deutliche Absatzrückgänge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verkraften. Die kürzlich veröffentlichten Foldabes Galaxy Z Flip5 und Fold5 sind zudem bei Weitem noch nicht in der Lage, derartige Absatzlücken zu füllen.
Vom allgemeinen negativen Trend bleibt zwar auch Apple nicht verschont. Allerdings sollen sowohl Apple als auch Samsung hinsichtlich der jährlichen Produktionsprognosen gleichauf liegen. Sollte Cupertino mit dem iPhone 15 die Erwartungen also übertreffen, wäre es nicht ausgeschlossen, dass Apple in der Gesamtstatistik 2023 der Hersteller mit den am meisten verkauften Geräte ist.
Angesichts der Tatsache, dass Samsung mit der Galaxy A- und S-Reihe sämtliche Preisklassen bedient und somit einen größeren Kundenkreis erreicht, käme diese Entwicklung durchaus überraschend. Apple konzentriert sich dagegen, mit Ausnahme des verhältnismäßig günstigen iPhone SE, lediglich auf den höherpreisigen Markt.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Sonstiges.

Apple fertigt Chips unter Druck bei Intel in den USA
Apple hat unter erheblichem politischen Druck einen Fertigungsdeal mit Intel abgeschlossen. Ziel war vor allem die Abwendung drohender Importzölle, nicht eine Neuausrichtung der Chipproduktion.

iPhone Fold: Zwei separate Akkus sorgen für 4.883 mAh Gesamtkapazität
Regulatorische Dokumente deuten auf eine Zweizellen-Akkulösung im kommenden iPhone Fold hin. Die Gesamtkapazität von 4.883 mAh übertrifft das iPhone 18 Pro um rund 14 Prozent.

iPhone 18 Pro: Leaker berichten von dickerem Gehäuse, mehr Gewicht und fehlendem Schwarz
Mehrere Leaker deuten auf drei Design-Anpassungen beim iPhone 18 Pro hin: Eine potenzielle Verdickung des Gehäuses, ein höheres Gesamtgewicht und eine reduzierte Farbpalette ohne Schwarz-Modell.

Teurere Bauteile: Apple rechnet mit höheren Kosten für das iPhone 18 Pro Max
Die Materialkosten für das kommende iPhone 18 Pro Max steigen durch teure Speicherchips und den neuen 2-Nanometer-Chip massiv an. Experten gehen davon aus, dass Apple die Verkaufspreise im Schnitt um 200 Dollar anheben muss.

iPhone 18 Pro Max: Gewicht und Dicke steigen durch massiven Akku
Mit dem iPhone 18 Pro Max kehrt Apple bei den Spezifikationen zu älteren Werten zurück. Das neue Flaggschiff wird durch einen vergrößerten Akku deutlich schwerer und dicker als der direkte Vorgänger.

iPhone Ultra: Lieferkette bestätigt September-Start
Frische Meldungen aus der Apple-Lieferkette widerlegen die jüngsten Verzögerungs-Gerüchte. Das faltbare iPhone Ultra kommt pünktlich im September 2026 auf den Markt, doch extreme Lieferengpässe und Wartezeiten von mehreren Wochen bleiben wahrscheinlich.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.