Apple Watch 7: Eine Uhr für Extremsportler?
Der Appleexperte Mark Gurman gilt als bestens informiert. Mit seiner aktuellen Prognose zur kommenden Apple Watch Series 7 dürfte er die Aufmerksamkeit vieler Extremsportler auf sich ziehen. Im folgenden Beitrag werfen wir daher einen Blick auf die Gerüchte zur neuen Apple Uhr.

Im September 2020 erschien die Apple Watch 6, die bis zu einer Tiefe von 50 Meter wasserdicht ist. Schon hier wurden gezielt Sportfans und Naturliebhaber angesprochen. Optional hat der Kunde beim 6er Modell die Wahl, seine Uhr mit einem kratzerfreien Saphirglas zu versehen. Den Weg will Apple beim kommenden Modell weiterhin verfolgen und könnte auch noch einen Schritt weitergehen.
Casio und Luminox als Vorbild?
Apple hat das Potenzial in diesem Kundenkreis erkannt und entwickelt eine Uhr, die sich durch ihre Robustheit an Sportler der Extreme richten soll. Laut Gurman könnte ein Gehäuse aus Gummi den bisher verbauten Materialien den Rang ablaufen. Mit seiner Widerstandsfestigkeit kann sich das Gummi klar gegenüber Aluminium, Edelstahl oder Titan durchsetzen. Letztgenannte haben zwar in puncto Optik die Nase vorn, haben aber auch den klaren Nachteil, dass sie kratzanfälliger sind als ein gummiertes Gehäuse. Und da sich die Uhr auch gerade an Outdoorfans richten soll, steht der praktische Nutzen des Gerätes wahrscheinlich im Vordergrund. Am Ende entscheidet die Fähigkeiten der Designabteilung darüber, wie das Gummimaterial, wenn es dann tatsächlich so kommt, in optisch ansprechender Form verarbeitet wird.
Gurman zu Folge wolle man in Cupertino künftig auf dem Gebiet der Uhren für Extremsportler mit den Herstellern Casio und Luminox konkurrieren. Die Uhrenmacher sind bekannt für ihre besonders stoßfesten und widerstandsfähigen Geräte. Sollte Mark Gurman mit seinen Behauptungen Recht behalten, wären Apples Ziele somit schon als ambitioniert zu bezeichnen. Ob die Smartwatch tatsächlich in dieser Liga spielen soll oder nicht bleibt abzuwarten. Der vor kurzem veröffentliche Bericht, über die Patentanmeldung einer runden Uhr mit fließendem Übergang zum Armband, könnte ein Indiz dafür sein, dass man sich auf dem Segment ausprobieren will. Da Patentanmeldungen in der Vergangenheit jedoch häufiger vorkamen, ohne dass das Produkt oder Feature am Ende tatsächlich auch im Verkaufsregal landet, bleibt es zum jetzigen Zeitpunkt auch nur bei Spekulationen.
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