Apple Watch: Neues Betriebssystem sperrt watchOS 1-Apps aus
Mit watchOS 5 werden einige Apps für die Apple Watch aus dem Store entfernt und können nicht mehr benutzt werden. App-Entwickler sind in der Pflicht ihre Apps zu aktualisieren - was leider die wenigsten tun werden.

Wer sich beim Apple Beta Software Programm angemeldet hat und die aktuelle Beta von watchOS 4.3.1 ausprobiert bekommt beim Starten von älteren Apps die Meldung angezeigt, dass diese mit zukünftigen Versionen von watchOS nicht mehr funktionieren werden. Die jeweiligen Entwickler müssen ihre Software für das neue Betriebssystem der Apple-Smartwatch anpassen. Tun sie das nicht wird die App aus dem App Store entfernt und eventuell sogar auf der Apple Watch gelöscht.
Das Aussperren der Apps hat jedoch nichts mit der Technik wie z. B. beim Übergang von iOS 10 auf iOS 11 zu tun, wo Apple nur noch das Ausführen von 64bit-Software erlaubte: Betroffen sind Apps die für die erste Apple Watch und watchOS 1 programmiert und auf einem gekoppelten iPhone ausgeführt wurden. In Zukunft, also ab watchOS 5 möchte Apple nur noch native Software für die Apple Watch erlauben, das heißt die App muss eigenständig auf der Smartwatch laufen und soll nicht mehr abhängig sein von einem gepaarten iPhone.
Apple hatte bereits im November letzten Jahres angekündigt keine neuen Apps mehr zu zertifizieren die von einem iPhone auf die Uhr gestreamt werden, seit Anfang diesen Monats werden keine watchOS 1-Apps mehr für den Zertifizierungsprozess angenommen. Entwickler von watchOS 1-Apps wurden dazu angehalten ihre Apps zu aktualisieren. Die Vergangenheit mit dem Wechsel auf iOS 11 hat aber gezeigt, dass diesen Schritt nur wenige Entwickler tun; es gibt immer noch zahlreiche Apps die nur unter iOS 10 laufen.
watchOS 5 wird wahrscheinlich auf der WWDC 2018 in San Jose vorgestellt und dann im Herbst veröffentlicht.




Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Smartwatch.

Apple fertigt Chips unter Druck bei Intel in den USA
Apple hat unter erheblichem politischen Druck einen Fertigungsdeal mit Intel abgeschlossen. Ziel war vor allem die Abwendung drohender Importzölle, nicht eine Neuausrichtung der Chipproduktion.

Apple umgeht EU-Akkupflicht mit Premium-Ausnahme
Trotz der neuen EU-Verordnung zum Akku-Tausch ab 2027 müssen iPhones nicht umgebaut werden. Apple nutzt eine Ausnahmeregelung für langlebige und wassergeschützte Geräte.

iPhone 18 Pro: Leaker berichten von dickerem Gehäuse, mehr Gewicht und fehlendem Schwarz
Mehrere Leaker deuten auf drei Design-Anpassungen beim iPhone 18 Pro hin: Eine potenzielle Verdickung des Gehäuses, ein höheres Gesamtgewicht und eine reduzierte Farbpalette ohne Schwarz-Modell.

Teurere Bauteile: Apple rechnet mit höheren Kosten für das iPhone 18 Pro Max
Die Materialkosten für das kommende iPhone 18 Pro Max steigen durch teure Speicherchips und den neuen 2-Nanometer-Chip massiv an. Experten gehen davon aus, dass Apple die Verkaufspreise im Schnitt um 200 Dollar anheben muss.

iPhone 18 Pro Max: Gewicht und Dicke steigen durch massiven Akku
Mit dem iPhone 18 Pro Max kehrt Apple bei den Spezifikationen zu älteren Werten zurück. Das neue Flaggschiff wird durch einen vergrößerten Akku deutlich schwerer und dicker als der direkte Vorgänger.

iPhone Ultra: Lieferkette bestätigt September-Start
Frische Meldungen aus der Apple-Lieferkette widerlegen die jüngsten Verzögerungs-Gerüchte. Das faltbare iPhone Ultra kommt pünktlich im September 2026 auf den Markt, doch extreme Lieferengpässe und Wartezeiten von mehreren Wochen bleiben wahrscheinlich.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.