Auseinanderbau: Neue MacBook Pro haben versetzte Lautsprecher und schwächere Akkus
Die neuen MacBook Pro mit OLED-Touchba trudeln langsam aber sicher bei den Vorbestellern ein, und der Verkauf vor Ort in den Retail Stores geht auch wohl morgen los. So wurden die neuen MacBooks auch schon auseinander gebaut, wie wir gestern berichtet haben. Dabei trat zutage, dass die SSD-Festplatten fest mit den Mainboards verlötet sind, sodass ein Austausch zwecks Aufrüstung flach fällt.
Nun haben auch die Reparaturexperten von iFixit die neuen MacBook Pro auseinander gebaut und genauer untersucht. Diesen sind neben den schon bekannten Sachen sind auch einige andere Besonderheiten aufgefallen. Dazu gehören versetzte Lautsprecher, die sich nun nicht mehr seitlich der Tastatur befinden, während das Lautsprechergitter dort immer noch vorhanden ist. Dieses ist also nur noch rein kosmetisch da, während die eigentlichen Lautsprecher weiter unten seitlich des Trackpads sind.
Auch die Sache mit dem kleineren Akku wird von iFixit bestätigt und noch präzisiert. Der neue Akku im 13"-Modell hat 49,2 Wh Energiekapazität, während der Akku des neuen 13"-Modells mit Funktionstasten aber ohne OLED-Touchbar 54,5 Wh besitzt, also etwa 10% mehr. Nicht viel Unterschied könnte man meinen, doch im Vergleich zum 2015er MacBook Pro mit 13" Display macht es sogar einen Unterschied von 25,7 Wh, da diese Akkus mit satten 74,9 Wh eingebaut haben.
Natürlich kann man argumentieren, dass für die gleichen Aufgaben durch bessere Prozessoren etc. weniger Energie benötigt wird. Jedoch steigt mit jedem Jahr die benötigte Rechenleistung und die Prozessoren samt der anderen Hardware werden nicht so viel energieeffizienter, sodass die Akkulaufzeit unterm Strich deutlich geringer ausfallen dürfte. Das bestätigen auch die bisherigen Tests, die von 5-6 Stunden normaler Nutzungsdauer sprechen.
Was die Reparaturfreundlichkeit angeht,vergibt iFixit wieder 1 von 10 möglichen Punkten. Die neue OLED-Touchbar und der eingebaute Fingerabdrucksensor machen die Reparatur dabei noch deutlich aufwändiger als schon bei den Vorgängermodellen. Aber auch die fest verlöteten SSD-Festplatten, der Arbeitsspeicher und die fest beklebten Akkus machen eine Reparatur fast unmöglich. Dazu kommen spezielle Sicherheitsschrauben im Pentalob-Design, welche die Reparatur noch erschweren.
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