Beats Studio Buds: Erste Praxistests können überzeugen
Obwohl die neuen Beats Studio Buds erst im Sommer erscheinen, gibt es auf YouTube bereits erste Review-Videos anzuschauen, in denen sich Kaufinteressenten schon jetzt ein umfassendes Bild der In-Ear-Kopfhörer machen können.

Zu den Beats Studio Buds gibt es für Apple-Verhältnisse bereits ungewöhnlich viele Informationen, Leaks und Bilder. Zur Veröffentlichung der In-Ear-Kopfhörer heißt es von Apple in einer Pressemitteilung von Montag lediglich, dass diese "ab Sommer" erhältlich sind. Bevor die Studio Buds im Handel erhältlich sind, gibt es aber bereits jetzt die ersten Testvideos zum neuen Apple-Zubehör. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
USB-C statt Lightning
Die In-Ear-Kopfhörer sind in den Farben rot, schwarz und weiß erhältlich und werden, wie die AirPods Pro, mit drei verschiedenen Silikonaufsätzen geliefert. Ein Ladecase ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten. Im Gegensatz zu den AirPods werden die Studio Buds mittels USB-C-Kabel geladen und nicht per Lightning-Anschluss.
Einmal aufgeladen, können die Kopfhörer laut Herstellerangaben bis zu acht Stunden genutzt werden. Durch das mitgelieferte Ladecase erhöht sich die maximale Hördauer auf 24 Stunden. Die IPX4-Klassifizierung schützt die Kopfhörer vor Feuchtigkeit durch Schweiß und kleineren Mengen Wasser. Vollständiges unter Wasser tauchen sollte somit nicht ausprobiert werden.
In technischer Hinsicht sind die Kopfhörer mit einer vernünftigen aktiven Geräuschunterdrückung (ANC) ausgestattet. Allerdings wird in den Testberichten deutlich, dass die Qualität des Transparenzmodus nicht an die der AirPods Pro oder AirPods Max herankommt. Ein Tester lobt jedoch den mechanischen Knopf zur Aktivierung der Geräuschunterdrückung. Langes Drücken aktiviert die Geräuschunterdrückung, ein zweites langes Drücken den Transparenzmodus und mit dem dritten Drücken werden die Funktionen wieder deaktiviert. Die Studio Buds sind selbstverständlich mit 3D-Audio und Dolby Atmos kompatibel.
Guter Tragekomfort zu einem guten Preis
Der YouTuber UrArgConsumer zeigt sich sehr zufrieden mit dem Tragekomfort der In-Ears, kritisiert jedoch auch, dass die Wiedergabe nicht automatisch stoppt, sobald die Kopfhörer aus dem Ohr genommen werden. Die Bedienung geht leicht von der Hand. Das Smartphone erkennt die Studio Buds wie gewohnt automatisch, sobald diese in der Nähe des Gerätes liegen. Auf iOS sind sämtliche Funktionen integriert, bei Android muss sich der Nutzer eine spezielle Beats-App auf das Smartphone laden.
In einem sind sich alle Tester einig: Der Preis für diese Kopfhörer ist mit 149,95 € mehr als fair und macht die Beats zu einem interessanten Produkt.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Sonstiges.

Apple fertigt Chips unter Druck bei Intel in den USA
Apple hat unter erheblichem politischen Druck einen Fertigungsdeal mit Intel abgeschlossen. Ziel war vor allem die Abwendung drohender Importzölle, nicht eine Neuausrichtung der Chipproduktion.

iPhone 18 Pro: Leaker berichten von dickerem Gehäuse, mehr Gewicht und fehlendem Schwarz
Mehrere Leaker deuten auf drei Design-Anpassungen beim iPhone 18 Pro hin: Eine potenzielle Verdickung des Gehäuses, ein höheres Gesamtgewicht und eine reduzierte Farbpalette ohne Schwarz-Modell.

Teurere Bauteile: Apple rechnet mit höheren Kosten für das iPhone 18 Pro Max
Die Materialkosten für das kommende iPhone 18 Pro Max steigen durch teure Speicherchips und den neuen 2-Nanometer-Chip massiv an. Experten gehen davon aus, dass Apple die Verkaufspreise im Schnitt um 200 Dollar anheben muss.

iPhone 18 Pro Max: Gewicht und Dicke steigen durch massiven Akku
Mit dem iPhone 18 Pro Max kehrt Apple bei den Spezifikationen zu älteren Werten zurück. Das neue Flaggschiff wird durch einen vergrößerten Akku deutlich schwerer und dicker als der direkte Vorgänger.

iPhone Ultra: Lieferkette bestätigt September-Start
Frische Meldungen aus der Apple-Lieferkette widerlegen die jüngsten Verzögerungs-Gerüchte. Das faltbare iPhone Ultra kommt pünktlich im September 2026 auf den Markt, doch extreme Lieferengpässe und Wartezeiten von mehreren Wochen bleiben wahrscheinlich.

Apple testet CXMT-Speicherchips für China – Politische Hürden in Washington
Apple prüft DRAM-Chips des chinesischen Herstellers CXMT für Geräte in China und setzt sich in Washington für eine Nutzungserlaubnis ein. Der globale Speicherchip-Mangel zwingt das Unternehmen zu alternativen Lieferquellen.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.