Bericht: Apple forscht in eigener Fabrik in Taiwan an besseren Displays
Laut einem aktuellen Bericht betreibt Apple in Taiwan eine „geheime“ Fabrik für Displays, wo das Unternehmen an besseren Displays forschen soll. Unklar ist dabei, ob Apple dort an herkömmlichen LCD-Displays oder der OLED-Technologie arbeitet. Laut früheren Gerüchten plane Apple nämlich den Umstieg auf OLED-Displays im Jahr 2018 oder später.
Das Thema OLED-Display kursierte in den letzten Wochen öfters in der Apple-Gerücheküche und wie es aussieht, wird Apple in den nächsten 2 bis 3 Jahren noch auf herkömmliche LCD-Displays setzen und dann danach auf OLED umsteigen. Bis dahin will Apple aber die Schwächen der OLED-Technologie lösen oder zumindest abmildern. Das Hauptproblem der Displays mit organischen Leuchtdioden besteht in der vergleichsweise geringen Lebensdauer, sodass neben einer Farbverschiebung auch Einbrenneffekte entstehen können, wenn Logos etc. lange Zeit an der selben Stelle auf dem Display angezeigt werden.
Laut einem aktuellen Bericht der Wirtschaftszeitung Bloomberg hat Apple in Taiwan in diesem Jahr eine eigene kleine und „geheime“ Displayproduktionsanlage aufgebaut, in der das Unternehmen am einer Verbesserung der derzeitigen Display-Technologie arbeite. Die Rede ist dabei speziell von Flüssigkristallbildschirmen (LCD) und nicht von OLEDs. Im nächsten Satz ist aber auch die Rede davon, dass Apple an einem Umstieg auf OLED-Displays interessiert sei, sodass sich die Frage stellt, mit was genau Apple dort beschäftigt ist. Die Rezeption und die auf dem Gelände angetroffenen Mitarbeiter wollten keine Aussage machen, woran in der Fabrik gearbeitet wird.
Das Gebäude der Fabrik hat früher dem Halbleiterhersteller Qualcomm gehört und jetzt arbeiten dort für Apple etwa 50 Ingenieure sowie weitere Mitarbeiter, so Bloomberg weiter. Angeheuert hat Apple die Angestellten der Fabrik zum Teil bei lokalen Display-Produzenten wie AU Optronics.und dem schon erwähnten Halbleiterhersteller Qualcomm. Es wird angenommen, dass Apple mit den Forschungsarbeiten auch unabhängiger von seinen Zulieferern werden will.
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