Bericht: MacBook Air mit größerem Bildschirm erscheint Anfang 2023
Wenn am MacBook Air Kritik ausgeübt wird, dann bezieht sich diese häufig auf die Displaygröße. Die bisher verfügbaren 13-Zoll-Modelle sollen daher schon bald um eine größere Baureihe erweitert werden.

Wer sich für ein Notebook aus dem Hause Apple interessiert, darf hohen Preisen gegenüber nicht verschlossen sein. Das MacBook Air mit dem neuesten M2-Prozessor kostet in der günstigsten Konfiguration 1499 Euro. Wer jedoch Wert auf ein größeres Display legt, muss zwangsläufig zum MacBook Pro 14" greifen und zahlt für dieses mindestens 2240 Euro.
Das gleiche Modell mit einer 16-Zoll-Diagonale schlägt sogar mit 2749 Euro zu Buche. Ein größeres Display ist somit zwangsläufig mit allen Vorzügen der Pro-Varianten verbunden - einschließlich des deutlich höheren Preises. Einem aktuellen Bericht zufolge könnte sich die Situation jedoch bald ändern. Demnach steht die Markteinführung eines MacBook Air mit deutlich größerem Bildschirm kurz bevor.
Display mit 15,5 Zoll Diagonale
Die Informationen stammen von Ross Young (via Twitter), der in der Vergangenheit bei Vorhersagen zu kommenden Displayspezifikationen schon oftmals ein goldenes Händchen bewies. Young ist aufgrund seiner Tätigkeit als CEO bei Display Supply Chain Consultants ein angesehener Display-Experte und verfügt über ein breites Netzwerk an Kontakten in den entsprechenden Branchen.
Wie der Insider aktuell berichtet, wird Apple in absehbarer Zeit ein neues MacBook Air auf den Markt bringen. Kunden sollen dann die Wahl zwischen einer 13,6"- und einer 15,5"-Diagonale haben. In seiner jüngsten Einschätzung nahm Young eine geringfügige Anpassung vor: Zuvor war noch die Rede von einem 15,2"-Display.
Mit 15,5" bliebe Apple zwar noch immer unter den Maßen eines großen MacBook Pro, der tatsächliche Unterschied beträgt dann jedoch gerade etwas mehr als einen Zentimeter. Anhänger des extrem leichten und lautlosen MacBook Air dürften die Neuigkeiten mit Freude vernehmen.
MacBook Air mit M2 Pro?
Neben einem größeren Panel könnte Apple das MacBook Air zudem optional mit einem M2 Pro ausstatten. Ob diese Entscheidung letztendlich als sinnvoll eingestuft werden kann, sei dahingestellt. Die Pro-Varianten benötigen unter Volllast deutlich mehr Kühlung, was sich zum jetzigen Zeitpunkt mit dem MacBook Air ohne aktive Kühlung nicht vertragen würde.
Mit Blick auf die weiteren Ausstattungsmerkmale des neuen MacBook Air bleibt vieles beim Alten. Mini-LED wird weiterhin nur bei den Pro-Modellen zu finden sein und OLED wird frühestens 2024 zum Einsatz kommen, so Young in einer früheren Einschätzung. Die übrigen Designmerkmale dürfte Apple vom aktuellen Modell übernehmen.
Angeblich soll die Produktion bereits im ersten Quartal 2023 starten, womit eine Veröffentlichung im März oder April durchaus realistisch erscheint.
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