Bericht: Samsung wird Apple jährlich mit 100 Millionen OLED-Displays beliefern
Laut einem neuen Bericht hat Apple mit Samsung einen Vertrag im Wert von knapp 2,6 Milliarden US-Dollar abgeschlossen, welcher die Lieferung von jährlich 100 Millionen OLED-Displays vorsieht. Nächstes Jahr soll die Produktion anlaufen und die Größe der Display-Panele soll bei 5,5" liegen.
Das Thema OLED-Displays kursiert seit einigen Monaten in der Apple-Gerüchteküche und wir haben auch schon einige Male darüber berichtet. Etwas richtig Konkretes konnten man bisher aber nicht erfahren, sondern mehr die üblichen Gerüchte aus der Zuliefererindustrie und Spekulationen von Marktanalysten. Zuletzt wurde bekannt, dass Apples wichtigster Auftragsfertiger Foxconn das Unternehmen Sharp aufgekauft hat und daher wohl in Zukunft OLED-Displays für Apple fertigen werde.
Nun berichtet The Korean Herald, dass Apple mit seinem Hauptkonkurrenten Samsung einen neuen Vertrag im Wert von 2,59 Milliarden US-Dollar abgeschlossen hat. Dafür soll Samsung ab 2017 jährlich 100 Millionen OLED-Display-Panele mit 5,5" Diagonale an Apple liefern. Das entspricht bekanntlich der Displaygröße des iPhone 6 Plus bzw. iPhone 6s Plus und demnach wird das iPhone 7 Plus über die gleiche Displaygröße verfügen.
Samsung selbst setzt bekanntlich schon seit vielen Jahren auf AMOLED-Displays. Das ist eine verbesserte Version der OLED-Technologie und diese bietet gegenüber der herkömmlichen LCD-Technologie eine Reihe von Vorteilen aber auch einige Nachteile. Die Vorteile sind der höhere Kontrast und das Fehlen einer Hintergrundbeleuchtung samt Polarisationsfolie. Dadurch kann das Displaypanel dünner ausfallen, was bei modernen Smartphones durchaus wichtig ist. Der Nachteil ist aber die immer noch begrenzte Lebensdauer, die sich speziell in Einbrenneffekten negativ bemerkbar macht.
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