Besserer Schutz für das Smartphone: Gorilla Glass 6 doppelt so robust wie der Vorgänger
Jedes iPhone verfügt über eine Displayabdeckung aus kratz- und bruchfestem Gorilla Glass. Der Hersteller Corning hat nun die sechste Genration des Abdeckglases mit noch besseren Schutzeigenschaften vorgestellt.

Jeder kennt das Problem, und vielen von euch ist es vielleicht selber schon passiert: Das Smartphone löst sich aus eurer Hand und fällt zu Boden, natürlich genau auf die härteste Stelle des Bodens und genau im passenden Winkel, sodass das Display zersplittert. Mit einem Display aus Gorilla Glass des amerikanischen Herstellers Corning aus der gleichnamigen Stadt im US-Bundesstaat New York hat sich die Zahl der Displaybrüche nach Stürzen deutlich reduziert.
Bei Gorilla Glass handelt es sich um Alumosilikatglas dessen Glasschichten auf der Oberseite durch einen chemischen Prozess mit einer Druckspannung versehen wird. Diese verhindert die Bildung von Rissen wenn das Glas starken Erschütterungen oder einem Aufprall ausgesetzt ist. Vor gut zwei Jahren hat Corning Gorilla Glass 5 vorgestellt. Mit der fünften Generation des Schutzglases sollen bis zu 80 Prozent aller Stürze absorbiert werden.
Jetzt hat Corning den Nachfolger präsentiert: Gorilla Glass 6 ist laut Hersteller das bisher haltbarste Deckglas das je für den Massenmarkt produziert wurde. Bei der Produktion wurde vor allem großer Wert auf die Mehrfachfall-Lebensdauer gelegt. So hält ein Smartphone mit dem neuen Glas mindestens 15 Stürze aus einem Meter Höhe auf raue Oberflächen aus. Während Smartphones mit Gorilla Glass 6 den Testaufbau im Labor mit der vorgegeben Anzahl an Stürzen überstanden, zersplitterte das Display von anderen Glasherstellern schon beim ersten Mal.
Apple setzt seit jeher auf Displayabdeckungen aus Gorilla Glass. Vor allem damals beim iPhone 4/4s und jetzt beim iPhone 8 bzw. iPhone X, wo auch die Geräterückseite aus Glas besteht, bringt Schutzglas wie das von Corning enorme Vorteile. Vielleicht setzt Apple Gorilla Glass 6 bereits in den kommenden 2018er-iPhones ein, ganz sicher aber bei den Geräten im nächsten Jahr.





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