Bewerbungsschreiben von Steve Jobs für 188.000 Euro versteigert
Was Steve Jobs angefasst hat, wurde zu Gold... oder zumindest zu Geld. Wie jetzt bekannt wurde, wechselte eine Bewerbung des Apple Gründers aus dem Jahr 1973 im Zuge einer Versteigerung den Besitzer. Stolze 188.000 Euro erzielte die Auktion und sorgt derweil für Aufsehen.

Versteigert wurde das handgeschriebene Dokument beim britischen Auktionshaus Charterfields. Die Auktion lief einen Monat und konnte somit den letzten Verkaufserlös aus dem Jahr 2018 deutlich überbieten.
Das Bewerbungsschreiben stammt aus dem Jahr 1973. In dieser Zeit soll Jobs am Reed College hingeschmissen haben und auf der Suche nach Arbeit gewesen sein. Denn bereits ein später trat er eine Technikerstelle beim Unternehmen Atari an, welches er 1976 schon wieder verließ, um mit seinem Freund Steve Wozniak in einer Garage die Erfolgsgeschichte Apple zu beginnen.
Die flapsige und gleichgültige Art, mit der Jobs sein Bewerbungsformular ausfüllte, sorgt bei seinen Anhängern für Begeisterung. Ein Bewerbungsschreiben dieser Art würde zur heutigen Zeit von keinem Personaler besondere Aufmerksamkeit erfahren. So antwortet der ehemalige Apple-CEO auf die Frage nach dem Zugang zu einem Transportmittel mit einem fast schon genervten Unterton: "possible, but not probable" (möglich, aber nicht wahrscheinlich).
Seine Fähigkeiten benennt Steve Jobs mit "Computer" und "Taschenrechner". Viel Mühe hat er sich beim Schreiben seiner Bewerbung nicht gegeben. Worauf er sich damit beworben hat, ist nicht überliefert. Da sein Unternehmen kurze Zeit später erste Erfolge aufwies und bis zu seinem Tod ein Millardenimperium wurde, dürfte über die vergeigte Bewerbung hinwegtrösten.
Der bisher unbekannte Käufer hat sein Geld jedenfalls sinnvoll angelegt. Die Vergangenheit zeigte bereits öfter, dass persönliche Stücke des Technikgurus extreme Erlöse einbringen können. Der Wert eines solchen Schriftstückes wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht sinken. Nachdem das Papier im Jahr 2017 noch für 18.750 Dollar verkauft wurde, wechselte es im Jahr darauf für sagenhafte 175.000 Dollar den Besitzer. Der aktuell erzielte Verkaufserlös in Höhe von umgerechnet 222.000 Dollar stellt somit die beiden vorherigen Verkäufe locker in den Schatten.
Und unabhängig vom Geld ist dieses Stück Erinnerung für eingefleischte Apple Fans ohnehin unbezahlbar.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Apple.

Apple gibt Vision Pro auf: Team aufgelöst, Fokus auf Smart Glasses
Apple hat die Vision-Pro-Produktlinie faktisch aufgegeben. Das spezialisierte Team wurde aufgelöst und die Mitarbeiter auf andere Bereiche verteilt — stattdessen setzt das Unternehmen auf kompakte Smart Glasses mit KI-Funktionen.

iPhone 18 Pro: Die wichtigsten Features im Überblick
Apple bringt im September das iPhone 18 Pro mit einer Reihe neuer Features. Von einem 2nm-Chip über eine kleinere Dynamic Island bis hin zu Satellit-5G – ein Überblick über die gerüchteten Innovationen.

Apple veröffentlicht Betas für iOS, watchOS, tvOS und visionOS 26.6
Apple hat parallel die ersten Developer-Betas für iOS 26.6, iPadOS 26.6, watchOS 26.6, tvOS 26.6 und visionOS 26.6 freigegeben. Zwei Wochen nach der 26.5-Version dienen die Updates primär der Stabilität und Bugfixes.

MacBook Ultra: Apples neues Top-Notebook mit OLED, Touch und 2nm-Chips
Apple plant ein MacBook Ultra als neue Top-Kategorie oberhalb der MacBook Pro-Modelle — mit OLED-Touchscreen, Dynamic Island und M6-Chips.

AirPods Max 2: Over-Ear-Kopfhörer mit H2-Chip für 528 Euro
Die AirPods Max 2 sind aktuell bei Amazon im Deal — mit 51 Euro Rabatt auf die UVP von 579 Euro. Der H2-Chip bringt eine deutlich verbesserte Geräuschunterdrückung und neue Features wie Live-Übersetzung.

Apple plant 15 neue Produkte für Ende 2026
Apple kündigt eine massive Produktflut für das zweite Halbjahr 2026 an – von faltbarem iPhone über MacBook Ultra bis zum neuen Smart-Home-Hub. WWDC 2026 markiert den Start einer neuen Ära.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.