ChatGPT for Legacy iOS: Entwickler bringt intelligenten Chatbot auf das iPhone 3GS
Dass für die Nutzung von KI-Tools wie beispielsweise ChatGPT keine leistungsstarke Hardware notwendig ist, zeigt das Projekt „ChatGPT for Legacy iOS“. Der Chatbot läuft nach einem Jailbreak sogar auf einem iPhone 3GS.

Foto-Credits: ChatGPT for Legacy iOS
Die künstliche Intelligenz hat sich in den letzten Monaten und Jahren zu einem wichtigen Ausstattungsmerkmal von Smartphones gemausert. Nachdem Apple mit iOS 18.4 seinen KI-Dienst mit deutschen Sprachfiles versehen hat, gibt es auch hierzulande KI-fähige Smartphones von allen wichtigen Herstellern.
Für die eigenen KI-Lösungen setzen die Hardwarehersteller die Systemanforderungen relativ hoch. Bei Apple geht es ab dem iPhone 15 Pro (Max) los. Wer allerdings die App ChatGPT separat nutzen möchte, kann dies auch auf älteren iPhones tun. Hier setzen die Entwickler allerdings mindestens iOS 17.0 oder neuer voraus.
ChatGPT for Legacy iOS
Doch es muss nicht immer relativ neue Hard- oder Software sein, um ChatGPT zum Laufen zu bringen. Bestes Beispiel hierfür ist das Open-Source-Projekt „ChatGPT for Legacy iOS“. Die Entwickler haben es geschafft, alte iPhones für den Chatbot fit zu machen. Und zwar aus heutiger Sicht steinalte iPhones.
„ChatGPT for Legacy iOS“ funktioniert nämlich schon auf dem iPhone 3GS. Für das KI-Tool, das nahezu alle Funktionen der App enthält, die für aktuelle Geräte erhältlich sind, ist lediglich iOS 6 oder neuer notwendig. Das bedeutet, dass „ChatGPT for Legacy iOS“ auch auf dem iPhone 4, 5, 6, 7 und 8 sowie auf älteren iPads und dem iPod touch läuft.
Jailbreak notwendig
Einen Haken hat die Sache allerdings: Da das iPhone 3GS und andere ältere Geräte nicht mehr über den App Store mit neuer Software versorgt werden kann, ist für die Nutzung von „ChatGPT for Legacy iOS“ ein Jailbreak notwendig. Ausführliche Informationen zur Installation und Einrichtung findet man auf der Webseite der Entwickler.





Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Apps.

EU warnt Meta vor 12,5-Milliarden-Geldstrafe wegen suchtfördernder App-Designs
Die Europäische Kommission wirft Meta vor, Facebook und Instagram durch Endlosscrollen und Autoplay bewusst süchtig machend zu gestalten. Bei einem Verstoß gegen den Digital Services Act droht eine Rekordbuße.

Apple sperrt Downgrades auf iOS 26.5 und iOS 26.5.1
Apple hat die Unterschrift für iOS 26.5 und 26.5.1 entfernt. Nutzer müssen nun auf iOS 26.5.2 aktualisieren, da das Update kritische Sicherheitslücken schließt.

WhatsApp testet Online-Status-Indikator auf iOS
Der Messenger führt in der iOS-Beta einen grünen Indikator ein, der zeigt, wann ein Kontakt gerade aktiv ist. Bestehende Datenschutzeinstellungen werden weiterhin berücksichtigt.

Russland droht Apple mit 52-Millionen-Dollar-Geldstrafe wegen verweigerter Vorinstallation
Moskau verlangt die Vorinstallation staatlicher Apps auf iPhones und setzt eine Frist bis zum 15. Juli 2026. Bei Nichtbefolgung droht eine Rekordstrafe.

Apple veröffentlicht iOS 26.5.2 vorzeitig wegen KI-gestützter Hacking-Gefahr
Apple hat ein ungewöhnliches Sicherheitsupdate vorab freigegeben. Hintergrund sind wachsende Bedenken bezüglich KI-gestützter Hacking-Methoden.

Amazfit-Smartwatches erhalten direkte WhatsApp-Antworten auf dem iPhone
Drei Amazfit-Modelle nutzen ab sofort Apples neue APIs für Drittanbieter-Uhren. Nutzer können direkt vom Handgelenk auf WhatsApp-Nachrichten antworten und Benachrichtigungen interaktiv bearbeiten.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.