Drahtloses Laden: Apple arbeitet anscheinend mit Energous zusammen
Ende Januar berichtete die Finanznachrichtenagentur Bloomberg, dass Apple nächstes Jahr iOS-Geräte auf den Markt bringen will, die über eine drahtlose Ladefunktion verfügen. Das Besondere ist dabei, dass es sich um eine drahtlose Ladefunktion handeln soll, die über größere Entfernungen im Meterbereich funktioniert.
Herkömmliche drahtlose Ladetechnologien haben den Nachteil, dass man das Gerät trotzdem möglichst nah an der Ladestation platzieren muss. Sonst funktioniert die drahtlose Energieübertragung nur schlecht oder gar nicht. Ein Beispiel dafür ist die Apple Watch, die keinen Ladeanschluss wie z.B. das iPhone besitzt, dafür muss die Smartwatch jedoch mit dem magnetischen Ladekabel oder einer stationären Station gekoppelt werden.
Diese Beschränkung liegt dabei im Funktionsprinzip selbst begründet, welche auf induktiver Kopplung beruht. In der Ladeeinheit und im mobilen Gerät befindet sich jeweils eine Spule, die für eine Energieübertragung möglichst nach beieinander sein müssen, da sonst die Verluste mit der Entfernung wachsen. Es gibt aber auch die sogenannte "resonant induktive Kopplung", die über deutlich größere Entfernungen funktioniert.
Laut dem Bloomberg-Bericht arbeitet Apple dabei mit Partnern in den USA und Asien zusammen, um das drahtlose Laden über gröeßre Entfernungen in zukünftigen iOS-Geräten realisieren zu können. Dabei wurde jedoch nicht genannt, mit welchen Partnern Apple zusammenarbeitet. Laut einem aktuellen Artikel von Disruptive Tech Research könnte es sich dabei um das Unternehmen Energeous handeln.
Energous ist auf drahtloses Aufladen von mobilen Geräten spezialisiert und die unter dem Markennamen WattUp vermarktete Technologie funktioniert auf Entfernungen im Meterbereich, sodass ganze Räume oder Teile davon abgedeckt werden können. Letztes Jahr ging Energous eine Partnerschaft mit einem großen Hersteller von Konsumelektronik ein und Apple ist der wahrscheinlichste Partner unter den 5 möglichen Kandidaten, so Disruptive Tech Resaerch Autor Louis Basenese. Die anderen vier, Samsung, HP, Microsoft und Hitachi könne man dagegen aus verschiedenen Gründen ausschließen. Was die WattUp-Technologie von Energeous kann, zeigt das obige Video.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Technik News.

iPhone Fold: Zwei separate Akkus sorgen für 4.883 mAh Gesamtkapazität
Regulatorische Dokumente deuten auf eine Zweizellen-Akkulösung im kommenden iPhone Fold hin. Die Gesamtkapazität von 4.883 mAh übertrifft das iPhone 18 Pro um rund 14 Prozent.

iPhone 18 Pro: Leaker berichten von dickerem Gehäuse, mehr Gewicht und fehlendem Schwarz
Mehrere Leaker deuten auf drei Design-Anpassungen beim iPhone 18 Pro hin: Eine potenzielle Verdickung des Gehäuses, ein höheres Gesamtgewicht und eine reduzierte Farbpalette ohne Schwarz-Modell.

Teurere Bauteile: Apple rechnet mit höheren Kosten für das iPhone 18 Pro Max
Die Materialkosten für das kommende iPhone 18 Pro Max steigen durch teure Speicherchips und den neuen 2-Nanometer-Chip massiv an. Experten gehen davon aus, dass Apple die Verkaufspreise im Schnitt um 200 Dollar anheben muss.

iPhone 18 Pro Max: Gewicht und Dicke steigen durch massiven Akku
Mit dem iPhone 18 Pro Max kehrt Apple bei den Spezifikationen zu älteren Werten zurück. Das neue Flaggschiff wird durch einen vergrößerten Akku deutlich schwerer und dicker als der direkte Vorgänger.

iPhone Air 2: Größerer Akku und Dual-Kamera im Fokus der ersten Leaks
Der Nachfolger des ultradünnen iPhones soll das größte Manko des Vorgängers beheben. Lieferketten-Infos deuten auf deutlich mehr Akkulaufzeit und ein aufgerüstetes Kamerasystem hin.

iPhone 18 Pro: Leaker nennt drei Farbvarianten – Schwarz fällt wieder weg
Der chinesische Leaker Instant Digital hat auf Weibo die drei erwarteten Farben des kommenden iPhone 18 Pro verraten. Apple setzt die reduzierte Farbpalette des Vorjahres fort und verzichtet erneut auf Schwarz.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.