Fitness+ geht ab sofort in Deutschland an den Start
Mit Fitness+ haben Nutzer in Deutschland nun auch die Möglichkeit in den Genuss geführter Sporteinheiten zu kommen. Der Service ist gestern in Deutschland, Österreich und der Schweiz an den Start gegangen. Außerdem ist Apple One Premium nun für alle verfügbar.

Im September hat Apple mitgeteilt, dass Fitness+ auf weitere Länder ausgeweitet wird, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz. Der Start wurde hierzulande für den 3. November angekündigt. Für gewöhnlich stellt Apple neue Dienste im Zeitraum zwischen 18 und 19 Uhr zur Verfügung. Mit einiger Verspätung wurde der Dienst gestern Abend an die ersten Nutzer ausgerollt.
Dabei kann es nach wie vor zu Verzögerungen bei einzelnen Nutzern kommen. Da Apple den Service flächendeckend über eine gewaltige Serverstruktur verteilt, ist Fitness+ bei unterschiedlichen Nutzern zu unterschiedlichen Zeitpunkten verfügbar.
Unter Umständen hilft es, sein iPhone neu zu starten und anschließend wieder in die Fitness-App zu gehen. Oftmals kommuniziert das Smartphone anschließend mit einem anderen Server und Fitness+ erscheint in der App.
Neben Apple Fitness+ ist ab sofort auch Apple One Premium verfügbar. Nachdem der Dienst bereits einen Tag früher bei einigen Nutzern erschienen ist, können nun alle Nutzer auf das All-in-One Abonnement zugreifen.
Geführte Trainingssessions an beliebigen Orten
Über Fitness+ können Nutzer auf ein breitgefächertes Sportangebot zugreifen, das Apple zufolge von erfahrenen Trainerinnen und Trainern begleitet wird. Die entsprechenden Trainingsvideos sind bis zu 45 Minuten lang und in englischer Sprache moderiert. Die Sprachauswahl der Untertitel ist aktuell auf 6 Sprachen begrenzt.
Bisher stehen den Nutzern über den Dienst 11 verschiedene Trainingsarten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem Rudern, Tanzen, Radfahren und verschiedene Kraftübungen. Außerdem wurden kürzlich Pilates und geführte Meditationen ins Angebot aufgenommen. Abgerundet wird das Paket mit "Achtsamen Cooldown".
Apple betont, dass sämtliche Übungen an beliebigen Orten durchgeführt werden können. So sind Nutzer bei der Auswahl ihres Trainingsortes frei und können ihre Einheiten zu Hause, in der Mittagspause auf Arbeit oder klassisch im Fitnessstudio absolvieren.
Apple Watch zeichnet Daten auf
Während der Einheiten zeichnet die Apple Watch die Herzfrequenz und weitere Trainingsdaten auf. Im Anschluss lässt sich so jedes Workout analysieren und überwachen. Eine Besonderheit bietet die Funktion SharePlay. Mit dem neuen Feature können Nutzer mit bis zu 32 Gleichgesinnten gemeinsam trainieren.
Anhand der bisher durchgeführten Trainingssessions schlägt Fitness+ weitere Workouts vor. Außerdem sollen in Abhängigkeit der Jahreszeiten weitere Angebote dazukommen. Beispielsweise stehen aktuell Videos zur Vorbereitung auf die Skisaison zur Verfügung.
Fitness+ für 9,99 € im Monat
Um den neuen Dienst hierzulande nutzen zu können, wird eine Apple Watch Series 3 oder neuer benötigt. Außerdem muss auf der Smartwatch mindestens watchOS 7.2 installiert sein. Weiterhin wird ein iPhone, iPad oder Apple TV mit mindestens iOS/iPadOS/tvOS 14.3 benötigt. Wer die gesamte Palette an Features nutzen will, braucht das jeweilige aktuellste Betriebssystem.
Wer den Dienst buchen möchte, wird in der Fitness-App fündig. Für Fitness+ werden monatlich 9,99 € bzw. 79,99 € (Ersparnis 39,89 €) fällig. Alternativ ist Fitness+ auch im nun für alle verfügbaren Service Apple One Premium für 28,95 € monatlich zu haben.
Mit Apple One Premium können bis zu sechs Familienmitglieder neben den geführten Trainingseinheiten auch Apple Music, Apple TV+, Apple Arcade und iCloud+ mit 2 TB Cloudspeicher nutzen.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Apps.

Apple fertigt Chips unter Druck bei Intel in den USA
Apple hat unter erheblichem politischen Druck einen Fertigungsdeal mit Intel abgeschlossen. Ziel war vor allem die Abwendung drohender Importzölle, nicht eine Neuausrichtung der Chipproduktion.

Apple umgeht EU-Akkupflicht mit Premium-Ausnahme
Trotz der neuen EU-Verordnung zum Akku-Tausch ab 2027 müssen iPhones nicht umgebaut werden. Apple nutzt eine Ausnahmeregelung für langlebige und wassergeschützte Geräte.

iPhone 18 Pro: Leaker berichten von dickerem Gehäuse, mehr Gewicht und fehlendem Schwarz
Mehrere Leaker deuten auf drei Design-Anpassungen beim iPhone 18 Pro hin: Eine potenzielle Verdickung des Gehäuses, ein höheres Gesamtgewicht und eine reduzierte Farbpalette ohne Schwarz-Modell.

Teurere Bauteile: Apple rechnet mit höheren Kosten für das iPhone 18 Pro Max
Die Materialkosten für das kommende iPhone 18 Pro Max steigen durch teure Speicherchips und den neuen 2-Nanometer-Chip massiv an. Experten gehen davon aus, dass Apple die Verkaufspreise im Schnitt um 200 Dollar anheben muss.

iPhone 18 Pro Max: Gewicht und Dicke steigen durch massiven Akku
Mit dem iPhone 18 Pro Max kehrt Apple bei den Spezifikationen zu älteren Werten zurück. Das neue Flaggschiff wird durch einen vergrößerten Akku deutlich schwerer und dicker als der direkte Vorgänger.

iPhone Ultra: Lieferkette bestätigt September-Start
Frische Meldungen aus der Apple-Lieferkette widerlegen die jüngsten Verzögerungs-Gerüchte. Das faltbare iPhone Ultra kommt pünktlich im September 2026 auf den Markt, doch extreme Lieferengpässe und Wartezeiten von mehreren Wochen bleiben wahrscheinlich.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.